Kategorie: Weimarer Republik

Umkämpfte Erinnerung – Die Weimarer Gesellschaft und der Krieg

Was bleibt nach dem Krieg? Die jeweils individuellen Erinnerungen und Erfahrungen und das kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft, gefütterte – nicht zuletzt – von einer „visuellen Erinnerungspolitik“. Und Filme sind ein bedeutender Teil der Erinnerungskultur einer Gesellschaft. In diesem Inhaltsbereich werden...

Filme zum Thema ‚Krieg‘ in der Endphase der Weimarer Republik

Abenteuerfilme mit militärischem Akzent (2 Filme) Titel Regie Jahr Beschreibung Der weiße Teufel  Alexander Wolkoff 1930 Freiheitskampf im Kaukasus Der Rebell Kurt Bernhardt & Luis Trenker 1932 Freiheitskampf in Tirol 1809 Liebe und Militär (12 Filme) Titel Regie Jahr Beschreibung Das Wolgamädchen...

Im Westen nichts Neues (1930)

Auf diesen Seiten soll anhand des Films „Im Westen nichts Neues“, der nach dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque entstand, vor allem die gesellschaftliche Situation in der Weimarer Republik kurz vor ihrem Scheitern und der damalige Umgang mit der jüngsten deutschen Geschichte beleuchtet werden.

Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt? (1932)

Der 1932 von Slatan Dudow inszenierte Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt?, dessen Drehbuch Bertolt Brecht und Ernst Ottwald verfassten, gehört neben Mutter Krausens Fahrt ins Glück (1929) und anderen Produktionen der Prometheus-Film GmbH zu den wenigen proletarischen Spielfilmen der Weimarer Republik.

Morgenrot (1933)

1932 produzierte die Ufa das patriotische U-Boot-Drama Morgenrot, dessen Uraufführung unmittelbar nach der NS-Machtergreifung stattfand. Der Besuch der Berliner Premiere durch Hitler und Mitglieder seines Kabinetts und die Würdigung des Films in der nationalen Presse haben dazu geführt, dass Morgenrot nach 1945 als präfaschistischer Kriegsfilm eingeordnet wurde.

Berge in Flammen (1931)

„Berge in Flammen“ ist ein alpines Kriegsdrama, das im Jahr 1917 an der Südfront des Ersten Weltkrieges angesiedelt ist. Erzählt wird von zwei Bergfreunden, dem Tiroler Florian Dimai (Luis Trenker) und dem Italiener Artur Franchini (Luigi Serventi), die durch die italienische Kriegserklärung im Jahr 1915 zu Feinden werden und sich, ohne es zunächst zu wissen, als Gegner am Coll’alto gegenüberstehen.

Heimkehr (1928)

Im Frühjahr 1917 versuchen die Kameraden Karl und Richard, aus der Kriegsgefangenschaft in Sibirien zu fliehen, doch nur Karl gelingt es zunächst, in die Heimat zu gelangen. Als er dort Richards Frau Anna besucht und sie ihn bei sich als Untermieter einquartiert, dauert es nicht lange, bis beide füreinander Gefühle entwickeln. Als auch Richard aus Russland zurückkehrt, kommt es zum Eklat.

Das Gesicht einer Stadt (1932)

Der Film „Das Gesicht einer Stadt“ ist der bedeutendste Hannover-Film aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Der besondere Charakter des Films liegt darin, dass er einerseits ein für seine Zeit moderner und technisch sehr gut gemachter Lehrfilm ist über die Entstehung und Entwicklung einer Stadt vom Mittelalter bis in die damalige Gegenwart.