Kategorie: Autoren

Unsichtbare Finanzströme, sichtbare Effekte

Der Beitrag betont, dass die Finanzierung des NS‑Aufstiegs nicht allein über nachweisbare Spenden zu verstehen ist. Entscheidender waren verdeckte Finanzströme, bereitgestellte Infrastruktur und situative Allianzen wirtschaftlicher Eliten. Drei Fallstudien zeigen, wie materielle Ressourcen, Netzwerke und strategische Unterstützung die Organisationsmacht der NSDAP wesentlich stärkten.

Die stille Dominanz eines funktionalistischen Kompetenzverständnis

Die aktuelle Kompetenzorientierung verlagert Bildungsfragen zunehmend auf die Ebene der Lernprozesse. Was als sinnvolle Stärkung von Lernkompetenzen begann, entwickelt sich zur Dominanz pädagogischer Steuerung. Inhalte und gesellschaftliche Zielsetzungen treten in den Hintergrund – mit Folgen für Mündigkeit und demokratische Bildung.

Remilitarisierung der BRD nach 1945 und gesellschaftlicher Widerstand

Der Beitrag beleuchtet die Remilitarisierung der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und zeigt politische, gesellschaftliche und gewerkschaftliche Gegenbewegungen. Im Zentrum stehen Konflikte um Aufrüstung, Souveränität und demokratische Kontrolle im Kontext des Kalten Krieges.

Medienkompetenz

Die Seite beleuchtet Medienkompetenz im Rahmen gesellschaftlicher Bildung. Sie betont die kritische Analyse medialer Inhalte, die Reflexion ihrer Wirkungen und die Förderung von Medialitätsbewusstsein. Historisches Denken und ethische Urteilsfähigkeit stehen im Zentrum.

Nachhaltigkeit – Warum der Begriff „verbrannt“ ist

Der Text zeigt, wie der Begriff „Nachhaltigkeit“ durch Inflation, Greenwashing und politische Beliebigkeit entleert wird. Selbst Rüstungsindustrie und Finanzspekulation werden als nachhaltig umgedeutet. Was bleibt, ist ein Label ohne Substanz – und wachsendes Misstrauen.

Historische Kompetenz

Der Beitrag betont historische Kompetenz als Schlüssel zur gesellschaftlichen Orientierung: Wer Vergangenheit versteht, erkennt Kontinuitäten und Brüche, kann gegenwärtige Entwicklungen einordnen und Zukunft aktiv mitgestalten – mit Geschichtsbewusstsein und utopischer Vorstellungskraft.

Umfang der Filmproduktion in der Weimarer Republik

Zwischen 1919 und 1933 entwickelte sich die deutsche Filmindustrie zur zweitgrößten weltweit. Die jährliche Produktion schwankte stark, von 1.240 Filmen 1919 bis zu einem Höchststand von 2.209 Filmen 1930. Die Universum-Film AG (Ufa) dominierte den Markt, während wirtschaftliche und politische Umbrüche die Branche prägten

Nachkriegszeit – Wolfszeit

Harald Jähner formuliert in seinem Buch „Wolfszeit“ in den Zwischenüberschriften jeweils den Extrakt seiner folgenden Ausführungen. Eine „Erzählung“ entlang dieser Überschriften korrespondiert auffällig mit den zentralen Motiven in den deutschen Nachkriegsspielfilme.