Kategorie: Autoren

Materialien zur City-Bildung in Hannover

Obwohl die City-Bildung jede größere Stadt betraf,  waren Tempo und Intensität des Prozesses verschieden. Außerdem gab es stets stadteigene Spezifika, welche die Entwicklung prägten. In Hannover bildete sich das Zentrum am Rande der Altstadt heraus.

Der Holocaust im deutschen Nachkriegsspielfilm

In den ersten Jahren nach Ende des Zweiten Weltkriegs sind in Deutschland bis 1950 75 Spielfilme produziert worden. Darunter waren auch einige Filme, die sich mit der Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Europa befassten und in diesem Kontext von jüdischer Erfahrung erzählten. Sie taten dies aus sehr unterschiedlichen Perspektiven und mit verschiedenen Erzählweisen. Die Reaktionen des Kinopublikums waren dagegen selten positiv.

Reorganisation des Bildungswesens

Bei der Wiederaufnahme des Schulunterrichts ist in den Westzonen inhaltlich und strukturell ziemlich bruchlos an die Traditionen aus der Weimarer Zeit angeknüpft worden, ohne den Versuch zu machen, ein neues Bildungssystem aufzubauen. Nur wenige führende Politiker sahen die Notwendigkeit für eine tiefgreifende Reform.

Der Ruf (1949)

Der Film von Josef v. Baky nach einer Idee und dem Drehbuch von Fritz Kortner thematisiert die Schwierigkeiten der Remigration im Nachkriegsdeutschland. Der jüdische Professor Mauthner kehrt aus dem US-Exil nach Deutschland zurück, um an seine alte Universität zurückzukehren. Dort stößt er auf Ablehnung, Antisemitismus und alte Feindbilder. 

NS-Propaganda: Massenverführung und/oder aktives Mitwirken?

Annahmen über die Wirkung politischer Propaganda Detlef Endeward (07/2021) In den Diskussionen um den Umgang mit den Vorbehaltsfilmen werden auch unterschiedliche Vorstellungen bzw. Einschätzungen zur Wirkung von Propaganda deutlich.  „Propaganda ist eine besondere Form der systematisch geplanten Massenkommunikation, die nicht...

Ausgewählte Kinos in Hannover

Die folgende Zusammenstellung vereint  Miniaturen hannoverscher Nachkriegskinos nach einem einheitlichen Schema, soweit sich die Angaben nach Vorlagen ohne größeren Aufwand recherchieren ließen. Neben Daten und Zahlen zum Werdegang der Kinos charakterisieren zeitgenössische Fotos und  Rezensionen die Filmtheater in kurzen Passagen,...

Hannoversche Kinoanfänge

Hannovers Film- und Kinogeschichte begann am 18. August 1896 in der Georgstraße 34. Eine Anzeige vom gleichen Tag im Hannoverschen Tageblatt kündigte als absolute Neuheit „die Photographie in vollster Lebenstätigkeit“ an. Auf dem Programm standen acht Titel: „Im Seebad. Spanische Lanzenreiter. Die einstürzende Mauer. Kartenspiele. Unkraut vergeht. Die Fischer. Französische Kürassiere. Königlich ungarisches Gefolge.“

Die Sünderin (1951)

Die Sünderin (Regie: Willi Forst) erzählt die tragische Geschichte von Marina, die nach einer schweren Kindheit in der Nachkriegszeit als Prostituierte lebt. Ihre Liebe zu Alexander gibt ihr Hoffnung, doch seine Krankheit führt sie in Verzweiflung. Der Film thematisiert Moral, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Ächtung und löste große Kontroversen aus.

Fragen zur Arbeit mit dokumentarischen Geschichtsdarstellungen

Der Beitrag von Peter Stettner stellt zentrale Fragen zur Arbeit mit dokumentarischen Geschichtsdarstellungen. Er betont, dass Dokumentarfilme keine objektive Realität zeigen, sondern Perspektiven vermitteln. Kritische Analyse von Bildmaterial, Kommentar und Zeitzeugen ist notwendig für historisches Lernen.