Kategorie: Filmgeschichte

Die Stadt menschlicher machen (1972)

Als Anfang der 1970er Jahre auch Hannover im Zeichen soziokultureller Reformplanungen und -visionen stand, fand Koberg für die filmische Behandlung dieser Strömung den Titel „Die Stadt menschlicher machen“. Unter diese Prämisse fallen dabei unterschiedlichste Projekte, seien es Verkehrsprojekte wie der U-Bahnbau, seien es zeittypische Urbanisierungsmodelle wie Kröpcke-Center, Raschplatz oder Ihme-Zentrum.

Ein Sommertag im Zoo (1971)

Inhalt Mit gereimtem Kommentar und amüsanten Aufnahmen der Tiere gibt dieser Film einen Überblick über die Bewohner des Hannoverschen Zoos. Eindrucksvoll und unterhaltsam zeigt der Film die Arbeit der Tierpfleger mit ihren Schützlingen, etwa den Elefanten, Antilopen, Bären und Affen,...

Auf der Horst (1967)

Auf der Horst (1967)

Ein Film über die Entstehung der Siedlung Auf der Horst. Die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt der Nachkriegszeit erfordert eine rasche und kostengünstige Schaffung von Wohnraum. Der Film versucht auf recht unkonventionelle Art und Weise den Bedarf von Wohnungen einerseits und die ästhetische Einförmigkeit der Siedlung andererseits herauszuarbeiten.

Ehe im Schatten (1947)

Der DEFA-Film „Ehe im Schatten“ (1947) von Kurt Maetzig thematisiert die Tragik einer Mischehe im Nationalsozialismus. Hans Wieland und Elisabeth Maurer wählen den Freitod, um der Deportation zu entgehen. Basierend auf dem Schicksal von Joachim Gottschalk, ist er ein bewegendes Nachkriegsdrama.
Der Film ist mit mehr als zwölf Millionen Besuchern der erfolgreichste deutsche Film der Nachkriegszeit. Er wird mehrfach ausgezeichnet.

Die Sünderin (1951)

Die Sünderin (Regie: Willi Forst) erzählt die tragische Geschichte von Marina, die nach einer schweren Kindheit in der Nachkriegszeit als Prostituierte lebt. Ihre Liebe zu Alexander gibt ihr Hoffnung, doch seine Krankheit führt sie in Verzweiflung. Der Film thematisiert Moral, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Ächtung und löste große Kontroversen aus.

In jenen Tagen (1947)

Der Episodenfilm „In jenen Tagen“ (1947) von Helmut Käutner erzählt anhand eines Autos die Schicksale seiner Besitzer während des Nationalsozialismus. In sieben Geschichten zeigt er Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten. Ein optimistischer Trümmerfilm über Hoffnung und moralische Stärke.

Die Kunst geht auf die Straße (1970)

Der Film dokumentiert auf unterhaltsame Weise den Beginn des hannoverschen Straßenkunstprogramms. Interviews mit dem damaligen Oberstadtdirektor Martin Neuffer, mit beteiligten Künstlern und mit Passanten vermitteln Hintergründe, Einblicke in die Intentionen der Künstler und die Reaktion der Hannoveraner. Zeitkolorit, insbesondere die Aufbruchstimmung der frühen siebziger Jahre wird deutlich, wenn die Künstler bei der Arbeit und das Publikum bei der „Aneignung“ der Kunstwerke gezeigt werden.

Rote-Punkt-Aktion 1969

Dokumentarfilm der ersten sogenannten Rote-Punkt-Aktion im Juni 1969, bei der anlässlich einer Bestreikung der öffentlichen Verkehrsmittel wegen einer Fahrpreiserhöhung die Autofahrer Hannovers bereitwillig Personen mitnahmen. Mit dieser Aktion, die zeitweilig Volksfestcharakter annahm, wurde innerhalb der Bevölkerung spontane Solidarität erzeugt.