Kategorie: Filmgeschichte
Ein ausführliches Porträt des hannoverschen Zoos Mitte der 1960er Jahre, das auch Einblicke in die Ausbildung und Tätigkeit der Tierpfleger einschließt, eine Reihe von Tierarten in ihren Gehegen und Besuchervorführungen zeigt und am Ende das „freudige Ereignis“ der Geburt eines Elefantenbabys dokumentiert.
Im Mai 1965 stattete die englische Königin Elisabeth II. der Bundes-republik Deutschland einen Besuch ab. Es war der erste Staatsbesuch eines britischen Staatsoberhauptes in Deutschland seit über 60 Jahren und nach zwei Weltkriegen. Dementsprechend wurde dies von der Presse als „Besuch des Jahrhunderts“ gefeiert. Dass die Queen auf ihrer elftägigen Deutschlandreise am 27. Mai auch Hannover besuchte, war in der Landeshauptstadt ein unglaubliches Ereignis, das ca. 200.000 Menschen auf die Straßen zog.
Heinz Kobergs Film nimmt den Zuschauer auf eine Stadtrundfahrt Mitte der 60er Jahre mit. In der Innenstadt beginnend führt uns die Busfahrt u.a. in die entstehenden modernen Siedlungsgebiete in den Aussenbezirken und zur Hannover-Messe. Erläutert werden auch die Energieversorgung und die Organisation des städtischen Verkehrsaufkommens. Das Stadtportrait, das dabei gezeichnet wird, steht ganz im Zeichen von Aufbau-Dynamik und Willen zur Modernität.
Der Große Garten ist ein Film des auch international bekannten Kultur- und Dokumentarfilmregisseurs Herbert Seggelke (1905-1990). Der Film entstand zum 300. Jahrestag der Entstehung des Großen Gartens in Hannover-Herrenhausen.
In diesem Film wird eine weitläufige Ballettinszenierung im Großen Garten der Herrenhäuser Gärten gezeigt. Das Ballett des Landestheater Hannover, sowie verschiedene andere Tanzgruppen führen eine Choreographie zum Thema der vier Jahreszeiten auf. Neben verschiedenen Tanzeinlagen kommen auch Reiter und Kutschen zum Einsatz.
Im Vorfeld des 23. Bundesschießens in Hannover im Jahre 1965 porträtiert „Lustige Hannoveraner“ kurz die Stadt Hannover allgemein, um dann das größte Schützenfest der Welt und seine verschiedenen Elemente vorzustellen.
Der Film zeigt die Höhepunkte des Schützenfestes 1962 in Hannover.
Horst Latzkes Film, dessen Titel den berühmten semi-dokumentarischen Berlinfilm „Menschen am Sonntag“ (1929/30, Regie: Robert Siodmak) zitiert, verbindet eine assoziative Erzählweise mit technischem Können und dramaturgischem Geschick und hebt sich auf diese Weise spürbar vom gewöhnlichen Stadtportrait ab.
Ein Film über die Wälder und Parks Hannovers, allen voran die Eilenriede. Gezeigt werden die Erholungsmöglichkeiten der Hannoveraner in ihrer Stadt.
Amateur-Aufnahmen von Theateraufführungen im Galeriegebäude und im Gartentheater Herrenhausen sowie Außenaufnahmen des Schlossgartens. Der Urheber ist unbekannt; seine Begleiterin, eine dunkelhaarige Frau in gelbem Kleid, wird in mehreren Einstellungen als „Statistin“ gefilmt.
Der erste Teil des Films zeigt die Vorbeifahrt der Wagen in der Innenstadt, und der zweite ihren Einzug ins Eilenriedestadion, wobei auch die vorhergehenden tänzerischen Darbietungen gewürdigt werden.
Dieser 16-mm-Farbfilm (Kodachrome) wurde von dem Hannoverschen Fotofachgeschäft Foto-Otte (Georgstr. 13 / Goethestr. 39) produziert. Firmeninhaber Richard Otte ließ von den Korsi der Jahre 1953, 1954 und 1955 farbige Schmalfilme herstellen, die zwar stumm gedreht, für die Vorführung jedoch um eine Musik- und/ oder Sprechervertonung (wahrscheinlich von Schallplatte) ergänzt wurden.