Kategorie: Filmgeschichte
Amateur-Aufnahmen von Theateraufführungen im Galeriegebäude und im Gartentheater Herrenhausen sowie Außenaufnahmen des Schlossgartens. Der Urheber ist unbekannt; seine Begleiterin, eine dunkelhaarige Frau in gelbem Kleid, wird in mehreren Einstellungen als „Statistin“ gefilmt.
Der erste Teil des Films zeigt die Vorbeifahrt der Wagen in der Innenstadt, und der zweite ihren Einzug ins Eilenriedestadion, wobei auch die vorhergehenden tänzerischen Darbietungen gewürdigt werden.
Dieser 16-mm-Farbfilm (Kodachrome) wurde von dem Hannoverschen Fotofachgeschäft Foto-Otte (Georgstr. 13 / Goethestr. 39) produziert. Firmeninhaber Richard Otte ließ von den Korsi der Jahre 1953, 1954 und 1955 farbige Schmalfilme herstellen, die zwar stumm gedreht, für die Vorführung jedoch um eine Musik- und/ oder Sprechervertonung (wahrscheinlich von Schallplatte) ergänzt wurden.
Der Film vom Blumenkorso 1953 nennt im Gegensatz zum Vorgänger- wie zum Nachfolger-Film keine Jahresangabe, sondern beschränkt sich auf den mit dem Motto des Korsos gleichlautenden Titel „Garten des Lebens“. Nachdem sich der Vorgängerfilm noch ausschließlich auf die Umzugswagen konzentriert hatte, nimmt das Stadionfestspiel („Garten des Lebens“) hier breiteren Raum ein.
Der Film vom Blumenkorso 1952 ist nicht nur der kürzeste, sondern wirkt auch in mancher Hinsicht improvisierter als die darauffolgenden, z.B. in der Vorspannsequenz, in der mit handgeschriebenen und abgefilmten Texttafeln gearbeitet wird.
Der Blumenkorso war ein kurzlebiger Festumzug, der zum ersten Mal als Höhepunkt der 1951 abgehaltenen Bundesgartenschau durch die Hannoversche Innenstadt zog und auf seiner Route vom Königsworther Platz zur Stadthalle eine so große Menge an Schaulustigen begeisterte, dass er bis 1959 noch mehrfach wiederholt werden sollte: jedes Mal mit aufwendig geschmückten Wagen, darunter auch immer eigenwilligeren und phantasievolleren Konstruktionen, und unterstützt durch eine Vielzahl Musikkapellen und illustrer Tanz- und Trachtengruppen.
Der hannoversche Knabenchor geht auf Reisen. Auftritt in der Marktkirche, Reise mit Flugzeug, Bahn und Bus ins In- und Ausland. Freizeit auf dem Land, Treffen internationaler Gruppen mit Auftritt, Schlußsequenz wieder in der Marktkirche.
Der Film stellt die Bedeutung der Gewerkschaftsarbeit für Arbeitnehmer dar. Am Beispiel der DGB und der IG Metall werden die gewerkschaftlichen Angebote in Form von ausführlichen Beratungsgesprächen, Sitzungen und Festen präsentiert. Einige hannoversche Betriebe werden gezeigt.
Begegnung mit Herrenhausen, entstanden 1958/59, ist der erste Film, der sich nach dem 2. Weltkrieg ausführlich mit den historischen Gärten in Herrenhausen beschäftigt und außerdem der erste Farbfilm über Herrenhausen.
Mit dem selben Team wie im Vorjahr realisierte Heinz Koberg auch den Tonfilm „Hannover 1958“. Wiederum werden die Aufbauleistungen des Jahres 1958 resümiert, sei es im Straßen-, Wohnungs- oder Schulbau. Stolz werden etwa das 50 Meter hohe Leuchtenhaus der Elektroindustrie auf dem Messegelände oder 6000 neue Wohnungen in Ricklingen, Döhren und Buchholz vermerkt.
Der Film ,,Hannover 1957″ von Heinz Koberg ist einer aus der Reihe der ,,Wiederaufbaufilme“ und stellt den Jahresbericht der Landeshauptstadt Hannover über die Aufbauleistungen des Jahres 1957 vor
Der Film zeigt den Tagesangriff einer amerikanischen Bombereinheit auf Hannover am 26. Juli – der Angriff, der bis zum schwersten am 9./10. Oktober die größten Schäden und Opfer verursachte.