Kategorie: Nachkriegsjahre
Dokumentation, die sich mit den bis heute gängigen Mythen zur deutschen Nachkriegswirtschaft beschäftigt, unter anderem mit der Währungsreform. Mit Hilfe renommierter Wirtschaftshistoriker geht es
Der Mythos … hält sich zäh, obwohl der Forschungsstand eindeutig gegen ihn spricht. Detlef Endeward (06/2021) „Was ist aus dem westdeutschen Wirtschaftswunder geworden, das in den 50er Jahren so rasant Fahrt aufnahm? Es wurde in der ganzen Welt ein feststehender...
Die junge Lehrerin Regine sehnt sich nach Freiheit und Spontaneität. Ein Ausflug mit dem Vagabunden Hannes stellt ihr Leben auf den Kopf. Zwischen Heide, Schulklasse und Liebesverwirrung entfaltet sich ein Nachkriegsfilm über Selbstbestimmung, Rollenbilder und emotionale Reifung.
Der Film „Menschen in Gottes Hand“ (1948) von Rolf Meyer zeigt Bauer Renken, der nach Kriegsflucht bei seinem Sohn Karl in Niedersachsen neu beginnt. Karl steht zwischen zwei Frauen, Lena und Marianne. Nach tragischen Ereignissen kehrt er zur Familie zurück. Ein Drama über Neuanfang und Moral.
Der Film war die erste Produktion der neugegründeten Junge Union-Film
Der Film „Liebe 47“ (1949) von Wolfgang Liebeneiner basiert auf Wolfgang Borcherts Stück Draußen vor der Tür. Kriegsheimkehrer Beckmann und die Witwe Anna begegnen sich in ihrer Verzweiflung. Ihre Gespräche über Verlust und Hoffnung führen zu einem zarten Neuanfang. Ein – nicht für viele Zuschauer – bewegendes Nachkriegsdrama.
Daten zu Besucherzahlen in den Kinos in der SBZ/DDR und den Westzonen/BRD
Ein Rundfunkreporter für Frauenfragen provoziert in seiner Sendung mit dem Vorschlag, die Frauen sollten dem Mangel an schicker Kleidung durch Tatkraft und Phantasie begegnen.
Kurzspielfilm im Auftrag der britischen Besatzungsmacht aus dem Jahr 1947/48. In einer Spielhandlung werden die Versorgungsprobleme zwischen Stadt und Land thematisiert mit dem Ziel, gegenseitig mehr Verständnis aufzubringen.
„Am 28. Juli 1948 kam es in dem Chemiewerk der BASF zu einer Explosion, die für die bisherigen Wiederaufbauleistungen einen deutlichen Rückschlag bedeutete. Mehr als 200 Tote und ca. 3.800 Verletzte waren zu beklagen, 15 % der Produktionsanlagen wurden völlig zerstört.
Bereits 1904 gab es die erste „Interessen-Gemeinschaft“ der deutschen Teerfarbenindustrie. Schon damals war es Bayer-Chef Carl Duisberg, angeregt von der Erfahrungen seiner US-Reisen und den dortigen „Trusts“, der die enge Verzahnung vorantrieb. Nach dem Ersten Weltkrieg drängte er vor allem BASF-Chef Carl Bosch zum Zusammenschluss. Am 2. Dezember 1925 ist es dann soweit, die Fusion folgt 1926. Mit dabei sind unter anderen Höchst (heute Teil von Sanofi-Aventis) und Agfa.
Der Film „Zugvögel“ (1947) von Rolf Meyer zeigt junge Menschen, die im Nachkriegsdeutschland auf einer Weser-Paddeltour über den Wiederaufbau und Lebenssinn reflektieren. Georg, ein kriegsversehrter Realist, inspiriert sie zum Neuanfang, wählt jedoch den Freitod. Ein Drama über Hoffnung und Verlust.
Der Film ist der erste einer Reihe von in den 1950er Jahren nahezu jährlich gedrehten „Wiederaufbau-Filmen“, die Heinz Koberg – im Hauptberuf Pressefotograf und Redakteur bei der Hannoverschen Presse – bis 1960 in und über Hannover drehte.