Kategorie: Nachkriegsjahre

Das Fräulein und der Vagabund (1949)

Die junge Lehrerin Regine sehnt sich nach Freiheit und Spontaneität. Ein Ausflug mit dem Vagabunden Hannes stellt ihr Leben auf den Kopf. Zwischen Heide, Schulklasse und Liebesverwirrung entfaltet sich ein Nachkriegsfilm über Selbstbestimmung, Rollenbilder und emotionale Reifung.

Menschen in Gottes Hand (1947/48)

Der Film „Menschen in Gottes Hand“ (1948) von Rolf Meyer zeigt Bauer Renken, der nach Kriegsflucht bei seinem Sohn Karl in Niedersachsen neu beginnt. Karl steht zwischen zwei Frauen, Lena und Marianne. Nach tragischen Ereignissen kehrt er zur Familie zurück. Ein Drama über Neuanfang und Moral.
Der Film war die erste Produktion der neugegründeten Junge Union-Film

Liebe 47 (1949)

Der Film „Liebe 47“ (1949) von Wolfgang Liebeneiner basiert auf Wolfgang Borcherts Stück Draußen vor der Tür. Kriegsheimkehrer Beckmann und die Witwe Anna begegnen sich in ihrer Verzweiflung. Ihre Gespräche über Verlust und Hoffnung führen zu einem zarten Neuanfang. Ein – nicht für viele Zuschauer – bewegendes Nachkriegsdrama.

Chronik der I.G. Farben von 1925 bis Anfang der 50er Jahre

Bereits 1904 gab es die erste „Interessen-Gemeinschaft“ der deutschen Teerfarbenindustrie. Schon damals war es Bayer-Chef Carl Duisberg, angeregt von der Erfahrungen seiner US-Reisen und den dortigen „Trusts“, der die enge Verzahnung vorantrieb. Nach dem Ersten Weltkrieg drängte er vor allem BASF-Chef Carl Bosch zum Zusammenschluss. Am 2. Dezember 1925 ist es dann soweit, die Fusion folgt 1926. Mit dabei sind unter anderen Höchst (heute Teil von Sanofi-Aventis) und Agfa.

Zugvögel (1947)

Der Film „Zugvögel“ (1947) von Rolf Meyer zeigt junge Menschen, die im Nachkriegsdeutschland auf einer Weser-Paddeltour über den Wiederaufbau und Lebenssinn reflektieren. Georg, ein kriegsversehrter Realist, inspiriert sie zum Neuanfang, wählt jedoch den Freitod. Ein Drama über Hoffnung und Verlust.