Die hannoverschen Kinos in der Nachkriegszeit
Hannover entwickelt sich in den fünfziger Jahren zur Kino-Metropole und zur Stadt der Uraufführungen, als Niedersachsen über ein Jahrzehnt lang eine wichtige Rolle für den deutschen Film spielt
Lernwerkstatt Film und Geschichte
Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts im Film
Hannover / Nachkriegsjahre / Niedersächsische Filmgeschichte
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Juni 30, 2021 · Last modified Februar 15, 2024
Hannover entwickelt sich in den fünfziger Jahren zur Kino-Metropole und zur Stadt der Uraufführungen, als Niedersachsen über ein Jahrzehnt lang eine wichtige Rolle für den deutschen Film spielt
Film im Nachkriegsdeutschland / Filmbildung / Filme 1945 bis 1950 / Nachkriegsjahre
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Juni 30, 2021 · Last modified Januar 16, 2026
Niederlage, Befreiung, Zusammenbruch, „Stunde Null“, Neuanfang und/oder Wiederaufbau sind Begriffe mit denen das Kriegsende und die Jahre nach dem Ende der faschistischen Diktatur und des Zweiten Weltkrieges benannt und beschrieben werden. Wie haben die Menschen in jenen Jahren die Zeit...
Materialien / Nachkriegsjahre / Unterrichtseinheiten
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Juni 30, 2021 · Last modified Oktober 3, 2023
Die Eingangsszenen dieses dritten Teils unterscheiden sich grundlegend von der Textvorlage: Der Film steigt nicht unmittelbar in die Texthandlung ein, sondern zeigt zunächst einen erläuternden Vorspann. Die mit einem erklärenden Ton unterlegten Archivbilder von zerstörten Häusern, die offenbar den Schülerinnen und Schülern eine Vorstellung von den Folgen der Bombardierungen der deutschen Großstädte vermitteln sollen, stellen sicherlich eine mögliche Aktualisierung dar, wobei man diskutieren könnte, ob bei der Kriegsberichterstattung z. B. aus dem Balkangebiet solche erläuternden Bilder überhaupt notwendig sind.
Materialien / Nachkriegsjahre / Unterrichtseinheiten
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Juni 29, 2021 · Last modified Februar 8, 2023
Der Film reduziert das Geschehen der Geschichte im wesentlichen auf die Beziehung zwischen den Personen, die Natur wird weitgehend zurückgedrängt. Das liegt sicherlich auch daran, dass der Film diese verdichteten atmosphärischen Beschreibungen und Erklärungen nicht einfach in Bilder umsetzen kann.
Materialien / Nachkriegsjahre / Unterrichtseinheiten
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Juni 29, 2021 · Last modified Oktober 3, 2023
Das Brot als das Symbol für Leben hat eine wichtige Funktion in allen drei Texten. In dieser ersten Geschichte steht es zwar zunächst im Mittelpunkt des Geschehens, das eigentliche Thema ist jedoch die Beziehung der beiden alten Leute.
Kultur / Materialien / Nachkriegsjahre
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Juni 29, 2021 · Last modified Juli 3, 2022
Im Vergleich mit den literarischen Vorlagen sind Wolfgang Küpers filmische Interpretationen gekennzeichnet durch Konkretisierungen und Reduktionen zugleich. Diese sind zunächst hervorgerufen durch die Bedingungen des Mediums Film. Ein Film muss zum Beispiel einen konkreten Raum und eine konkrete Person zeigen, während ein Text mit einer kurzen Wendung exemplarisch arbeiten kann: Menschliche Typen ohne Gesicht spielen abgehoben von einem Zeit- bzw. Ortsbezug in einer künstlichen Situation. Mit einer ähnlichen Leichtigkeit kann auch das Bild-Medium der Comics menschliche Grundtypen darstellen und in den Spielzeiten hin und her springen.
Kultur / Materialien / Nachkriegsjahre
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Juni 29, 2021 · Last modified Juli 3, 2022
Grundsätzliche Überlegungen zu den Verfilmungen „Das Brot“, „Die Flucht“ und „Nachts schlafen die Ratten“ von Wolfgang Küper
Kultur / Nachkriegsjahre / Zweiter Weltkrieg
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Juni 29, 2021 · Last modified April 15, 2024
Die Kurzgeschichten „Auf der Flucht“ von Wolfdietrich Schnurre sowie „Das Brot“ ,Nachts schlafen die Ratten doch“ und „Jesus macht nicht mehr mit“ von Wolfgang Borchert gehören zu den wichtigen literarischen Verarbeitung von Alltagserfahrungen im Krieg. Die beschriebenen Extremsituationen sind jedoch nicht nur auf Kriegszeiten beschränkt, viele Menschen haben zum Beispiel in der Nachkriegszeit ähnliche Erfahrungen durchmachen müssen.
Nachkriegsjahre / Zweiter Weltkrieg
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Juni 29, 2021 · Last modified März 20, 2024
In den Trümmern eines zerbombten Hauses wohnt ein alter Mann mit seinen Kaninchen. Auf der Suche nach Kaninchenfutter begegnet er einem neunjährigen Jungen, der vor einer rauchenden Ruine sitzt. Der Junge bewacht seine in den Trümmern umgekommene Familie – Eltern und ein kleiner Bruder – damit die Ratten nicht die Leichen anfressen. Dem alten Mann gelingt es mit der Behauptung, dass Ratten nachts doch schlafen würden, sich mit dem Jungen zu verabreden, um ihm seine Kaninchen zu zeigen.
In den 1990er Jahren verfilmte der Regisseur Wolfgang Küper drei Erzählungen von Wolfgang Borchert und Wolf-Dietrich Schnurre, die sich mit den existenziellen Grenzerfahrungen der Menschen im Krieg und in der Nachkriegszeit beschäftigen. Die Verfilmungen dieser zentralen Texte sind darum für den Geschichts- und Literaturunterricht ein Glücksfall, weil sie Interpretationen aus doppelt veränderter Perspektive darstellen:
50er Jahre / Nachkriegsjahre / NS-Zeit
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Juni 27, 2021 · Last modified September 18, 2024
Die Flucht und Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten des damaligen Deutschen Reiches sowie deutscher Minderheiten in Ost- und Mitteleuropa war eine der Folgen faschistischer Poltik und bildet eines der Schlusskapitel des Zweiten Weltkrieges. Gleichzeitig war es das Resultat der zwischen den alliierten Siegermächten ausgehandelten territorialen Nachkriegsordnung.
50er Jahre / Dokumentarfilm / Filme nach 2000 / Nachkriegsjahre / Unterrichtseinheiten / Wiederaufbau
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Juni 26, 2021 · Last modified August 23, 2024
Der Marshall-Plan ist die Initialzündung des westdeutschen Wirtschaftswunders – so hat man es in der Schule gelernt. Ob Griechenlandkrise, Nahostkonflikt oder Hunger in Afrika – immer ist schnell die Rede von der Notwendigkeit eines „Marshall-Plans“. 70 Jahre nach seiner Erfindung scheint das legendäre Konjunkturprogramm das Musterbeispiel für effiziente Wirtschaftshilfe. Doch stimmt das wirklich? Der Film zieht eine kritische Bilanz.