Kategorie: Nachkriegsjahre

Das Brot oder der Himmel – Unterrichtseinheit

Die Filme dokumentieren so zwei sehr unterschiedliche Varianten der Anknüpfung an die deutsche Filmgeschichte. Geht man allerdings näher auf die inhaltlichen Gesichtspunkte ein, unterscheiden sie sich zwar auf der intentionalen Ebene, den sog. „Botschaften“ voneinander, nähern sich in den dargestellten Motiven teilweise aber bis zur Übereinstimmung einander an.

Schmutz- und Schundkampagne der 1950er Jahre

In den 50er Jahren des Jahrhunderts lösten die Entwicklungen im Medienbereich eine heftige „Schmutz- und Schundkampagne“ aus. Dass man mit Recht von einer „heftigen Kampagne“ sprechen kann, zeigt sich
schon alleine daran, dass es – noch keine zehn Jahre nach Ende des Dritten Reichs – zu öffentlichen Verbrennungsaktionen von sogenannter Schundliteratur kam.

Ein Generalstreik, der keiner sein durfte

Am November 1948 fand etwas statt, was aus dem kollektiven Gedächtnis der Bundesrepublik fast völlig verschwunden ist: ein Generalstreik, der keiner sein durfte. Und obwohl er für die gegenwärtig doch so betonte Erinnerungskultur kaum existiert, hatte dieser Generalstreik für die Vorgeschichte der Bundesrepublik in doppelter Hinsicht Bedeutung.

Neuaufbau der Polizei

Die britische Militärregierung war allerdings daran interessiert, die deutsche Polizei schnell wieder funktionsfähig zu machen. Zunächst wurde lediglich eine Hilfspolizei ohne Uniform und ohne Waffen aufgestellt. Im September 1945 wurden verbindliche Richtlinien für die Reorganisation der Polizei erlassen. Diese sollte danach ausschließlich eine Vollzugseinrichtung sein.

Nach Kriegsende: Nicht Wiederaufbau, sondern Neuaufbau

Der Krieg hatte das Gesicht der Stadt gründlich verwüstet, und nach seinem Ende 1945 hatten die neu gewählten Stadtverwaltungen Probleme zu bewältigen, wie sie weder vor ihren Vorgängern noch ihren Nachfolgern je gestanden hatten. Trümmerbeseitigung und -verwertung, die Instandsetzung der Wasser-, Strom- und Gasversorgung und der Wohnungsbau waren die vornehmlichsten Aufgaben der ersten Nachkriegsjahre.

Materialien zur City-Bildung in Hannover

Obwohl die City-Bildung jede größere Stadt betraf,  waren Tempo und Intensität des Prozesses verschieden. Außerdem gab es stets stadteigene Spezifika, welche die Entwicklung prägten. In Hannover bildete sich das Zentrum am Rande der Altstadt heraus.

Krupp und Krause – Krause und Krupp (1968)

Am Schicksal des Helden Fred Krause werden in fünf Episoden 60 Jahre deutsche Arbeiterbewegung verdeutlicht. Sein dargestellter Lebensweg vom Arbeiter bei Krupp bis zum Generaldirektor des Magdeburger Ernst-Thälmann- Werkes stellt auf dramatische Art und Weise die gesellschaftlichen Umbrüche in Deutschland dar.

Irgendwo in Berlin (1946)

BDer DEFA-Film „Irgendwo in Berlin“ (1946) von Gerhard Lamprecht zeigt Kinder, die in den Trümmern Berlins Krieg spielen. Gustav und Willi kämpfen mit Verlusten und Hoffnung. Willis Tod rüttelt alle auf, und der Wiederaufbau beginnt. Ein bewegender Trümmerfilm über Neuanfang und Gemeinschaft.
Der Film war nach Die Mörder sind unter uns und Freies Land der dritte DEFA-Film.