Kategorie: 50er Jahre

Höhepunkt der Entwicklung – Zwei herausragende Beispiele

Eindeutiger Zenit der Kinoneubauten ist das Jahr 1953, sowohl was das quantitative Sitzplatz-Volumen als auch ihr innovatives architektonisches Potential betrifft. In diesem Jahr entstehen mit dem Filmstudio am Thielenplatz und dem Theater am Aegi zwei besonders bemerkenswerte Baulösungen in Architektur und Ausstattung.

Kinoneubauten nach 1950 – Die zweite Generation

Auf die Wiedererrichtung der großen Vorkriegskinos und die Wiederinbetriebnahme oder Neueinrichtung von kleineren Vorstadtkinos in ehemaligen Wirtshaussälen von 1945 bis 1950 folgt ab etwa 1950 eine neue Generation von Lichtspielhäusern, die den neuesten Entwicklungen Rechnung tragen und im Sinne einer funktionalen Kinoarchitektur auch gestalterisch umsetzen. Im Vergleich zu den Vorkriegshäusern und ihren Nachfolgebauten zelebrieren viele Kinoneubauten der fünfziger Jahre eine geradezu organische Formensprache in der Raumgestaltung.

Entwicklung der Lichtspieltheater von den Anfängen bis in die Nachkriegszeit

Ein »dekorierter Schuppen« ist das Kino seit Beginn, als einfache Schaubuden oder Zelte mit einer beleuchteten und dekorativ bemalten Schaufassade ihr Publikum anlocken. »Etwas von diesem provisorischen Charakter, etwas von der Jugend des ganzen Kunstzweiges haben auch die letzten und vollkommensten Bauten beibehalten.

Der Heimatfilm: Sehnsucht nach Geborgenheit

Der Beitrag analysiert den Heimatfilm der 1950er Jahre als populäres Genre, das gesellschaftliche Stabilität durch die Inszenierung von Idylle, Tradition und harmonischer Flüchtlingsintegration suggeriert. Dabei wird zeitgeschichtliche Realität uminterpretiert und Konflikte ausgeblendet

Aufbau einer „modernen“ Filmindustrie

Die ersten acht Filme der Jungen Film Union sind nur mäßige Kassenerfolge. Rolf Meyer tritt deshalb die Flucht nach vorn an und setzt auf Expansion.1950 wird die dritte große Atelierhalle eingeweiht. In Bendestorf entstehen sieben weitere Filme. Die Junge Film-Union führt damit (gemeinsam mit der Real-Film, Hamburg) die Liste der in der Bundesrepublik „bedeutenden Produzenten“ an.

Hitlers Eliten nach 1945 (2002)

„Hitlers Eliten nach 1945“ ist eine 6-teilige Dokumentationsreihe über ehemalige Nationalsozialisten, welche auch nach dem Krieg noch bzw. wieder in führenden Positionen vertreten waren.
Es geht um Juristen, Ärzte, Journalisten, Offiziere und Unternehmer

Dienstbereit. Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA (2013)

Während des Kalten Krieges rekrutierte die CIA zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Das offiziell verschwundene Gold des „Dritten Reiches“ finanzierte einen Teil ihrer Arbeit. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert der Dokumentarfilmzum ersten Mal ein perfides, weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der Bundesrepublik reichte.