Schlagwörter: Gesellschaftskompetenz

Wirtschaft heute – Kommentare und Essays zu aktuellen Entwicklungen

Diese Rubrik analysiert aktuelle wirtschaftspolitische Debatten aus einer kritisch-politökonomischen Perspektive. Medienberichte und Kommentare werden eingeordnet, unterschiedliche ökonomische Ansätze verglichen und ihre gesellschaftlichen Folgen diskutiert. Ziel ist es, zum Nachdenken, Widersprechen und eigenständigen Urteilen anzuregen.

Die Bedeutung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) für das Konzept der Gesellschaftskompetenz

BNE ist ein wichtiger Bezugspunkt des Konzepts der Gesellschaftskompetenz, reicht für dieses aber nicht aus. Gesellschaftskompetenz fragt darüber hinaus nach historischer Gewordenheit, kapitalistischer Produktionsweise, Interessen, Eigentum sowie Macht- und Herrschaftsverhältnissen. Ihr emanzipatorischer Anspruch zielt darauf, gesellschaftliche Verhältnisse kritisch zu verstehen, Alternativen zu denken und demokratische Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige, gerechte, friedliche und solidarische Gesellschaft zu entwickeln.

Politische Kompetenz

Politische Kompetenz bedeutet mehr als Rechtsbewusstsein und Partizipation. Sie fragt nach Macht, Herrschaft, Interessen und gesellschaftlichen Konflikten. Im Zusammenhang der Gesellschaftskompetenzen verbindet sie kritische Analyse, politische Mündigkeit und die Fähigkeit, Demokratie gemeinsam zu gestalten.

Vom Kerncurriculum zur Kompetenzdimension im Konzept der Gesellschaftskompetenzen

Vom Kerncurriculum zur Kompetenzdimension im Konzept der Gesellschaftskompetenzen

Der Beitrag zeigt die enge Anschlussfähigkeit des Kerncurriculums Werte und Normen an das Konzept der Gesellschaftskompetenzen. Philosophische Kompetenz wird dabei als reflexive Grundlage verstanden, die Werturteilsbildung, ethische Orientierung und gesellschaftliche Handlungsfähigkeit miteinander verbindet.

Nachdenken über Utopien

Der Text versteht Utopie nicht als unrealistische Zukunftsphantasie, sondern als kritische Denkform, die Erinnerung, Erfahrung und Hoffnung verbindet. Bildung erscheint dabei als Raum gesellschaftlicher Selbstaufklärung, in dem Alternativen zur bestehenden Ordnung denkbar und Gesellschaft veränderbar werden. Eingebunden: Vorträge von Oskar Negt und Paul Bartsch sowie ein Radio-Gespräch zwischen Theodor W. Adorno und Ernst Bloch aus dem Jahr 1964.

Zur Kritik des Future-Skills-Diskurses

Zur Kritik des Future-Skills-Diskurses

Gesellschaftskompetenzen als gegenhegemonialer Bildungsbegriff Die Diskussion um sogenannte „Future Skills“ gehört inzwischen zu den zentralen Leitdiskursen gegenwärtiger Bildungsdebatten. Im Mittelpunkt stehen dabei Fähigkeiten, die Menschen dazu befähigen sollen, sich in einer digitalisierten, globalisierten und beschleunigten Gesellschaft zurechtzufinden. Häufig genannt werden...

Warum wir vom Kapitalismus sprechen müssen

Der Beitrag zeigt, warum der Begriff Kapitalismus notwendig ist, um gesellschaftliche Ungleichheit, Krisen, Konkurrenz und Machtverhältnisse zu verstehen. Er kritisiert eine entpolitisierte Wirtschaftssprache und verdeutlicht, dass politisch-ökonomische Prozesse historisch gewachsene gesellschaftliche Verhältnisse sind.

Zwischen Leinwand und Gesellschaft: Kapitalismus im 20. Jahrhundert

Der Beitrag beschreibt die Bedeutung kapitalismuskritischer Perspektiven für die Lernwerkstatt zu Film und Geschichte. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie historische Bildungsarbeit gesellschaftliche Macht-, Eigentums- und Produktionsverhältnisse sichtbar machen und zur demokratischen Reflexion beitragen kann.

Alles Kompetenzen – oder was?

Der inflationäre Gebrauch des Kompetenzbegriffs verwischt zentrale Ebenen von Bildung: Gesellschaftliche Orientierung, pädagogische Prozesse und berufliche Anforderungen werden ununterscheidbar. Der Beitrag zeigt, warum diese Vermischung zur Entpolitisierung führt – und weshalb klare inhaltliche Bestimmungen unverzichtbar sind.

Gesellschaftskritische Bildung und politisches Handeln

Der Beitrag skizziert ein Konzept, das gesellschaftskritische Bildungsansätze und politische Praxis nicht gegeneinander ausspielt, sondern ihre Verschränkungen betont. Im Zentrum stehen Gewerkschaften und Bildung als politische Praxisfelder, um Gegenhegemonie aufzubauen, kollektive Handlungsfähigkeit zu stärken und soziale Transformation wirksam zu gestalten.