Kategorie: Ökonomische Kompetenz

Wenn Krankheit und Pflege sich rechnen müssen

Die aktuellen Recherchen zu Reha und Pflege verweisen über einzelne Missstände hinaus auf ein strukturelles Problem: Wo Gesundheitsversorgung privatisiert und zum Anlagefeld für Kapital wird, gerät die Gesundheitslogik unter die Verwertungslogik. Gesellschaftskompetenz heißt, diese Zusammenhänge zu erkennen, Eigentums- und Machtfragen zu stellen – und sich im Konflikt zwischen Versorgung und Profit zu positionieren.

Wirtschaft heute – Kommentare und Essays zu aktuellen Entwicklungen

Diese Rubrik analysiert aktuelle wirtschaftspolitische Debatten aus einer kritisch-politökonomischen Perspektive. Medienberichte und Kommentare werden eingeordnet, unterschiedliche ökonomische Ansätze verglichen und ihre gesellschaftlichen Folgen diskutiert. Ziel ist es, zum Nachdenken, Widersprechen und eigenständigen Urteilen anzuregen.

Wirtschaft ist kein Naturgesetz, sondern ein demokratisch gestaltbarer Gesellschaftsbereich

Wirtschaft ist kein Naturgesetz, sondern ein demokratisch gestaltbarer Gesellschaftsbereich

Eine demokratisierte Ökonomie erweitert Demokratie über den politischen Raum hinaus. Ökonomische Kompetenz befähigt Menschen, Wirtschaft nicht nur als gegebenes System zu verstehen, sondern als gesellschaftlich gestaltbaren Bereich, in dem Fragen von Macht, Eigentum, Gerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit entschieden werden.

Kapitalismuskritik in einen pluralen Kompetenzrahmen oder als konstitutiver Kern ökonomischer Kompetenz

Kapitalismuskritik in einen pluralen Kompetenzrahmen oder als konstitutiver Kern ökonomischer Kompetenz

Christine Zeuner und Endeward verstehen ökonomische Kompetenz als kritische Analyse gesellschaftlicher Wirtschaftsprozesse. Während Zeuner den Kapitalismus als wichtigen Gegenstand innerhalb eines pluralen Kompetenzrahmens behandelt, macht Endeward die Analyse kapitalistischer Macht- und Eigentumsverhältnisse zum Kern ökonomischer Kompetenz.