Autor: GFS-Admin_2021

Auch das filmische Abbilden ist schon Gestalten

Die Antithese von Abbilden und künstlerischem Gestalten ist nicht ganz zutreffend, da auch das filmische Abbilden schon ein Gestalten ist. Die Kamera besitzt aber eine außerordentlich weite Spanne der gestalterischen Möglichkeiten vom beinah nur passiven Ab-Photographieren bis zum dramatisierenden Neu-Gestalten eines Geschehens. (…)

Faszination Film

Die Faszination durch einen ganz anderen Film (…) beschreibt Lion Feuchtwanger in sei­nem Roman »Erfolg« (1930). Der Minister Klenk aus Bayern sieht bei einem Besuch in Berlin in einem überfüllten Kino Eisensteins »Panzerkreuzer Potemkin«, der allerdings im Roman anders heißt....

Filme sind Wahrnehmungsangebote

Im Prozess der Erkenntnisgewinnung bezeichnet Wahrnehmung den Umschlagspunkt, wo sich aus den Reizen des Sehens, Hörens, Tastens, Riechens oder Schmeckens ein Gesehenes, Gehörtes usw. im Bewusstsein konstituiert. Wahrnehmung ist keine passive Abbildung von Wirklichkeit, sondern ein aktiver Prozess, in dem sich der Übergang von Außenwelt zur Innenwelt und damit von der Objektwelt zur persönlichen Welt des Subjekts vollzieht.

Alltag, Kultur und Gesellschaft im Nachkriegsdeutschland

Alltag, Kultur und Gesellschaft im Nachkriegsdeutschland

Deutschland nach 1945 Kultur und Gesellschaft im Nachkriegsdeutschland Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit Selbstverständnis und kulturelle Identität im Nachkriegsdeutschland Bewältigung der AlltagsproblemeTheat Theater, Musik und Film im Nachkriegsdeutschland

Frauen im Film der Weimarer Repiblik

Frauen im Film der Weimarer Repiblik

In der Weimarer Republik erlebten Frauen eine nie zuvor gekannte Freiheit, die sich in Kunst, Mode und Film widerspiegelte. Die sogenannte „neue Frau“ war selbstbewusst und eigenständig, hatte während des Ersten Weltkriegs Verantwortung übernommen und weigerte sich, in traditionelle Rollen...

Umfang der Filmproduktion in der Weimarer Republik

Zwischen 1919 und 1933 entwickelte sich die deutsche Filmindustrie zur zweitgrößten weltweit. Die jährliche Produktion schwankte stark, von 1.240 Filmen 1919 bis zu einem Höchststand von 2.209 Filmen 1930. Die Universum-Film AG (Ufa) dominierte den Markt, während wirtschaftliche und politische Umbrüche die Branche prägten

Kinos in der Weimarer Republik und Besucherzahlen

In der Weimarer Republik erlebten Kinos einen Boom: Die Anzahl stieg von 2.300 (1918) auf 5.000 (1930). Große Filmpaläste prägten Städte, während Wanderkinos ländliche Gebiete erreichten. Die Besucherzahlen stiegen trotz Wirtschaftskrise von 276 Mio. (1925) auf 350 Mio. Anfang der 30er Jahre

Filmauswahl 1919 bis 1933 für die Lernwerkstatt

Filmauswahl 1919 bis 1933 für die Lernwerkstatt

Die hier ausgewählten Filme, geordnet nach Jahr der Uraufführung, umfassen natürlich nur einen kleinen Teil der Filmproduktion. Unserer Auswahl liegen Überlegungen zur historisch-politischen Bildung zugrunde. Die Filme sollen einerseits den Charakter des kulturellen Wandels in der Weimarer Republik zum Ausdruck...