Autor: GFS-Admin_2021

Gesellschaftsbilder und Mentalitäten in den dominierenden Filmgenres – Anmerkungen zur Filmauswahl

Die von uns getroffene Filmauswahl nimmt diese filmgeschichtliche Diskussion auf und enthält dementsprechend auch Beispiele für die häufig genannten dominierenden Trends der Filmproduktion, z.B. Heimatfilm, Kriegsfilm oder Familienfilm. Grundsätzlich orientieren wir uns aber auch in diesem Bereich daran, welche Gesellschaftsbilder die Filme transportieren und wie sich kollektive Mentalitäten in ihnen ausdrücken.

Die Defa-Austauschfilme vor dem politischen Hintergrund in Westdeutschland 1949/50

Wenn die Auswertungsbedingungen für neue westdeutsche Spielfilme ab 1949/50 schwieriger wurden, so gilt dies in noch stärkerer Weise für die Defa-Austauschfilme, die die JFU bzw. die von ihr ermächtigten Verleihe in der britischen Zone und dem britischen Sektor von Berlin auswerten konnten.

Die ausgewählten Spielfilme aus den westallierten Zonen/BRD

Die ausgewählten Spielfilme aus den westallierten Zonen/BRD

44 Premieren in deutschen Kinos Bis Ende 1949 hatten insgesamt 44 Spielfilme Premiere im Kino, davon werden in der Lernwerkstatt 25 Filme ausführlich dokumentiert. Zu keiner Zeit war der Anteil der Filmproduktionen mit Gegenwartsbezug so groß, wie in den Jahren...

Die ausgewählten Spielfilme aus der SBZ/DDR

Von ihrem Gründungsjahr 1946 bis zum Ende des Jahres 1949 sind insgesamt 33 Spielfilme der DEFA uraufgeführt worden. Von Anfang an war die Beschäftigung mit der NS-Vergangenheit ein zentrales Thema der DEFA. Viele der bekanntesten Kinospielfilme gehören in diese „antifaschistische Traditionslinie“. Zugleich weisen einige Filme durch die Art und Weise, wie der Umgang mit den damals aktuellen Problemen dargestellt wird, auf eine Zukunft hin, die mit der Vergangenheit bricht und neue gesellschaftliche und politische Perspektiven verspricht.

Gesellschaftsbilder und Nachkriegsmentalitäten in den Filmen

Gesellschaftsbilder und Nachkriegsmentalitäten in den Filmen

Film im Nachkriegsdeutschland 1945 bis 1950 Gesellschaftsbilder und Nachkriegsmentalitäten in den Filmen Eine Gesellschaft in Bewegung? Zukunftsentscheidungen und -entwürfe Das Brot und der Himmel Gegen das Fremde: Deutsche Tugenden, Kultur, Moral Spielfilmanalyse und sozialpsychologische Beschreibungen Verdrängung – Verunsicherung – Restauration...

Bedingungen der Nachkriegsfilmproduktion

Bedingungen der Nachkriegsfilmproduktion

Film im Nachkriegsdeutschland 1945 bis 1950 Informationen zur  Nachkriegsfilmproduktion Zeitgenössische Dokumente zum Nachkriegsfilm Bedingungen der Filmproduktion in den Nachkriegsjahren Zwischen Förderung, Kontrolle und Laissez-Faire – Filmpolitik und Produktionsbedingungen im Nachkriegsdeutschland Filmpolitik in der Sowjetischen Zone Politisch-rechtliche Rahmenbedingungen für den Aufbau einer...

Zeitgenössische Dokumente zum Nachkriegsfilm

Zeitgenössische Dokumente zum Nachkriegsfilm

Film im Nachkriegsdeutschland 1945 – 1950 Informationen zur  Nachkriegsfilmproduktion Zeitgenössische Dokumente zum Nachkriegsfilm Bericht von Ersten Deutschen Filmautoren-Kongress 1947 Diskussion um die „Demontage der Traumfabrik“ im Jahr 1947 Bedingungen der Filmproduktion in den Nachkriegsjahren Film im Faschismus – Film im...

Nachkriegsfilmproduktion und -rezeption

Diese relativ einheitliche Phase gehört ohne Frage zu den interessantesten der   deutschen Filmproduktion, eine Tatsache die häufig nicht gesehen wird. Noch heute wird der frühe deutsche Nachkriegsfilm meist mit den bundesdeutschen Produktionen der 50er Jahre identifiziert   bzw. diesen zugeschlagen und damit filmgeschichtlich beerdigt.

Werbemaßnahmen und Medienrummel

Zusätzlich zu etlichen Meldungen, Inseraten und Voranzeigen bringen die Zeitungen und Veranstaltungsmagazine als »Appetizer« immer wieder die Konterfeis der Hauptdarsteller oder Szenenbilder mit Kurztexten. Zu den einschlägigen Kampagnen kommen im Einzelfall spezielle Maßnahmen hinzu, die direkt Bezug nehmen auf das Thema eines Films.

Die Weltspiele – Das hannoversche Uraufführungstheater

Wichtigstes Uraufführungstheater der fünfziger Jahre sind die Weltspiele mit über 40 Uraufführungen und weit mehr Erstaufführungen. In seinen besten Zeiten beschäftigt das Premieren-Kino 22 Platzanweiserinnen, fünf Kassiererinnen, vier Vorführer, zwei Portiers und einen Pagen in Uniform für die fünf Vorstellungen pro Tag.

Premierentheater und prominente Gäste

Das Palast-Theater und die Weltspiele bieten ab 1949 einen festlichen Rahmen für die Auftritte der umjubelten Stars, vier Jahre später kommt das Theater am Aegi hinzu. Kleinere Uraufführungstheater sind die Regina-Lichtspiele oder das Theater am Kröpcke. Im Kielwasser der großen Premierenfeiern segelt auch der Georgspalast (kurz: GOP).