Schlagwörter: Filmgeschichte

Die Filmpolitik der britischen Militärregierung

Umstrittene Großzügigkeit Bettina Greffrath (1993) Wer sich frühzeitig damit abfand, in einem Teil Deutschlands im Bereich der Filmproduktion tätig zu werden, in dem es hierfür zwar keinerlei technische Voraussetzungen gab, dafür aber „alles leichter“ zu sein schien, der ging in...

Im Westen wieder nichts Neues? Edward Bergers Neuverfilmung von 2022

Beobachtungen zu Film und Rezeption und offene Fragen für einen noch ausstehenden Vergleich mit Lewis Milestones Film von 1930 Detlef Endeward (09/2026) Eine erste Annäherung – noch keine Filmanalyse Was erzählt ein Film 1930 über den Krieg – und was...

Plädoyer für sozialpsychologische Fragen an die Film- und Kinogeschichte

Wie verändert Film unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit? Bettina Greffrath verbindet Filmgeschichte mit einer Geschichte des Sehens. Mit John Franklin aus Sten Nadolnys Die Entdeckung der Langsamkeit fragt sie nach Beschleunigung, dem „starren Blick“ und der zunehmenden Vorstrukturierung unserer Wahrnehmung durch bewegte Bilder. Dem setzt sie die Möglichkeit des Films als „Schule des Sehens“ entgegen: Filme können Zeit und Raum für genaues Hinschauen, eigene Entdeckungen, Vorstellungskraft und Denken eröffnen. Der Text liefert damit einen wichtigen sozialpsychologischen Zugang zum Verhältnis von Film, Wahrnehmung, Erfahrung und gesellschaftlicher Entwicklung.

Das Bild des deutschen Nachkriegsspielfilms in Publizistik und Filmgeschichtsschreibung

Das Bild des deutschen Nachkriegsspielfilms in Publizistik und Filmgeschichtsschreibung

Aus der Perspektive des Jahre 1993 Im Folgenden behandelt Bettina Greffrath überblicksweise kleinere Arbeiten zum deutschen Nachkriegsspielfilm. Diese werden primär im Hinblick auf für ihre Studie zu Gesellschaftsbildern der Nacjkriegszeit anregende inhaltliche und methodische Schwerpunkte betrachtet.   Bettina Greffrath (19923)...

Modelle für eine neue Gesellschaft?

Modelle für eine neue Gesellschaft?

Der Beitrag untersucht, wie frühe DEFA-Spielfilme gesellschaftliche Zukunftsentwürfe nach 1945 formulieren. An Freies Land und Grube Morgenrot zeigt er, wie Bodenreform, Vergesellschaftung und Planwirtschaft filmisch als Modelle des Neubeginns entworfen werden – und welche Widersprüche zwischen gesellschaftlicher Erfahrung und politischem Anspruch dabei sichtbar werden.

Formen der Wahrnehmung der Gegenwart

Formen der Wahrnehmung der Gegenwart

Der Beitrag untersucht, wie Spielfilme der frühen Nachkriegszeit die Wahrnehmung der Gegenwart inszenieren. Fensterblicke, Dunkelheit, Rummelplätze und gestörte Wahrnehmungen stehen für Verunsicherung und Realitätsflucht. Am Beispiel von Wozzeck und Nachtwache wird sichtbar, wie Hinsehen, Wegsehen und Verdrängen zu zentralen Deutungsmustern der Nachkriegsgesellschaft werden.