Kategorie: Niedersachsen

Wohnungsnot

Infolge der Bombenzerstörungen war in Hannover eine große Wohnungsnot entstanden. Der Neue Hannoversche Kurier schrieb darüber: Nichts ist so sehr geeignet, uns über das drückendste aller Probleme, die Wohnungsnot, Klarheit zu verschaffen wie die nüchterne Sprache der Zahlen. Es zeigt...

Die zerstörte Stadt

Aber die Phantasie war noch nicht mächtig genug gewesen, um sich ein Bild der fast völlig ausradierten Innenstadt vorzustellen. Es gibt verschiedene Städte, die trotz schwerster Zerstörung noch einen Rest ihres Gesichtes bewahrt haben, wo ausgebrannte Ruinen wie eine Totenmaske das bekannte Straßenbild wiedergeben. Hier in Hannover war aber auch davon nichts zu spüren.

Freizeit und Massenkultur in den 20er Jahren

In den Bereichen Arbeit und Beruf, Wohnen, Freizeit und städtischer Raum setzten sich seit Ende des 19. Jahrhun­derts, besonders verstärkt aufgrund der politischen Veränderungen nach dem Ersten Weltkrieg, strukturelle Veränderungen durch. Die alltägliche Lebensweise der Menschen wurde mehr denn je vom kapitalistischen Marktmechanismus bestimmt. Diese Entwicklung vollzog sich aber keineswegs einheitlich. Eine hochkommerzialisierte Kultur-, Freizeit- und Verkehrsindustrie durchdrang, überlagerte und verdrängte traditionelle Wahrnehmungsweisen und kulturelle Praxisformen.

Das Gesicht einer Stadt (1932)

Der Film „Das Gesicht einer Stadt“ ist der bedeutendste Hannover-Film aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Der besondere Charakter des Films liegt darin, dass er einerseits ein für seine Zeit moderner und technisch sehr gut gemachter Lehrfilm ist über die Entstehung und Entwicklung einer Stadt vom Mittelalter bis in die damalige Gegenwart.

Zugvögel (1947)

Der Film „Zugvögel“ (1947) von Rolf Meyer zeigt junge Menschen, die im Nachkriegsdeutschland auf einer Weser-Paddeltour über den Wiederaufbau und Lebenssinn reflektieren. Georg, ein kriegsversehrter Realist, inspiriert sie zum Neuanfang, wählt jedoch den Freitod. Ein Drama über Hoffnung und Verlust.

Niedersachsen im Aufbau (1951)

Thema des Films sind die wirtschaftlichen und sozialen Aufbauleistungen des Landes Niedersachsen von 1946 – 1950. Diese werden in erster Linie durch kommentierte Dokumentaraufnahmen und Grafiken veranschaulicht, wobei die Berichte eingebettet sind in eine Rahmenhandlung, die den Rückblick einleitet und strukturiert.

Wohnraumnot in den Nachkriegsjahren

Die große Wohnraumnot war – nach den Versorgungsproblemen – das zweite zentrale Problem für die Bevölkerung. In den westlichen Besatzungszonen waren fast 20 % der Wohnungen total zerstört und nur etwa die Hälfte unbeschädigt geblieben. Vor allem in den Großstädten, wo die Bombenangriffe in erster Linie die Wohngebiete getroffen hatten, herrschten katastrophale Verhältnisse.