Kategorie: Niedersachsen

Hannover 1951

Hannover 1951

Inhalt Hier werden die Wiederaufbauleistungen gezeigt, wobei die Ursache für den Wiederaufbau – die Zerstörung Hannovers im 2. Weltkrieg – ausgeblendet bleibt. Stattdessen beginnt der Film mit dem Merian-Stich des alten Hannover im 17. Jahrhundert. Neben der Bautätigkeit (Kröpcke, Aegi,...

Das Wunder von Hannover

Der Aufbau in den 50er Jahren und die weitere Stadtentwicklung im Spiegel zeitgenössischer Dokumentarfilme. Nachdem man die ersten Nachkriegsjahre mit planerischem Improvisieren und privater Aufbauinitiative bestritt, wurden ab 1949 städtische Aufbaupläne entwickelt, die dann die Basis für den umfassenden Aufbau in der folgenden Dekade legten.

Mosaik einer Stadt (1960)

Im Gegensatz zu den nahezu jährlich seit 1949/50 von Heinz Koberg gedrehten „Aufbaufilmen“ zeigt der künstlerisch ambitionierte Film nicht den gegenüber dem jeweiligen Vorjahr erzielten Fortschritt, sondern versucht einen Gesamtüberblick über den Wiederaufbau in Hannover, der auch die Schwierigkeiten und Diskussionen berücksichtigt.

Alle machen mit (1960)

Mit diesem Film zeigt der hannoveraner Redakteur und Pressefotograf Heinz Koberg stolz den Wieder- und Neuaufbau der Stadt seit 1949. Im Mittelpunkt stehen neue Verkehrswege, Wohnviertel, Schulen, Krankenhäuser und Freizeiteinrichtungen, deren Bau nicht zuletzt durch Engagement und Zusammenarbeit der Bürger möglich geworden sei. In der Darstellung wirft Koberg auch einen Blick in den damaligen Schulunterricht, der recht amüsante Szenen offenbart.

Wege aus dem Chaos – Hannoversche Nachkriegsgeschichte

Am 10. April 1945 rückten alliierte Truppen in Hannvoer ein. Die Kampfhandlungen gingen zunächst weiter. Hannover lag nicht weit hinter der Front. Die Bemühungen der Stadtverwaltung waren zunächst darauf gerichtet, der Bevölkerung durch die Überwindung der Ernährungs- und Versorgungsschwierigkeiten das Leben zu erhalten.

Neuaufbau, nicht Wiederaufbau

So wie heute derjenige, der vor den neuen Bauten steht, durch die neuen Straßen geht und überall in der Stadt neue Wohnviertel sieht, sich kaum noch vorstellen kann, daß hier vor wenigen Jahren Schutthalden, Ruinen oder enttrümmerte leere Flächen waren. Ein Wunder? Nicht in dem Sinne, daß der Neuaufbau der Stadt in den Schoß gefallen wäre. Aber ein Wunder an Tatkraft, Planung und Zupacken, ein Wunder erstanden aus entschlossener Arbeit und dem Willen, der Stadt wieder ein Gesicht zu geben.