Kategorie: Filmproduktion

Die Lüge (1950)

Ein psychologisches Gesellschaftsdrama um einen Forscher, der während einer gefährlichen Ballonfahrt seinen Schwager, den leichtlebigen Sohn des Förderers des Forschungsinstituts, dem Tode preisgibt. Der Forscher gibt den Mordversuch als Unglücksfall aus. Der junge Mann überlebt jedoch und wird anschließend ein verantwortungsvoller Mensch, der die Lüge nicht aufdeckt, da er den Vorfall als für ihn heilsam erkennt.

Die wunderschöne Galathee (1950)

George Bernard Shaws „Pygmalion“ stand für diese musikalische Komödie Pate. – Bildhauer Victor gewinnt die schöne Gemüsehändlerin Leni als Modell. Sie verliebt sich in ihn und droht zur Rivalin von Sängerin Victoria zu werden. Erst ein dramatischer Zwischenfall macht Victor klar, wie sehr Leni ihn liebt.

Denn in dieser Zeit (1957)

Der Wahlfilm behandelt in Spielfilmszenen die damals aktuellen Probleme der Bevölkerung und die Einstellung der SPD-Opposition hierzu. In die Handlung eingebunden sind Einspielungen von SPD-Wahlspots: Carlo Schmid, Fritz Erler (mit Bildern aus ATOM SO ODER SO), Erich Ollenhauer.

Das Erbe der Nazis (2015/2016)

Das Erbe der Nazis (2015/2016)

Das Erbe der Nazis ist eine fünfteilige Dokuserie der ECO Media TV-Produktion für das ZDF aus den Jahren 2015 und 2016. Die fünfteilige Dokumentationsreihe „Das Erbe der Nazis“ beleuchtet die langfristigen Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die deutsche Nachkriegsgesellschaft. Sie zeigt, wie NS-Ideologie, Täterbiografien und institutionelle...

Razzia (1947)

Der DEFA-Film „Razzia“ (1947) von Werner Klingler spielt im Nachkriegsberlin und thematisiert den Schwarzmarkt. Kriminalkommissar Naumann kämpft gegen Schmuggler, wird jedoch ermordet. Sein Nachfolger Lorenz deckt Verrat auf und stellt die Täter. Ein realistischer Kriminalfilm über Moral und Not.
„Razzia“ war  der fünfte Film der DEFA und zugleich ihr erster Kriminalfilm.

Freies Land (1946)

Der DEFA-Film „Freies Land“ (1946) von Milo Harbich thematisiert das Schicksal von Flüchtlingen in einem brandenburgischen Dorf nach dem Krieg. Sie erhalten Land der geflohenen Junker und bilden eine solidarische Gemeinschaft. Der Film zeigt Hoffnung und Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten.

Mythos Trümmerfrau (2016)

Vertraute Bilder: Frauen räumen Schutt beiseite, bilden lange Ketten, um die Trümmerberge des Zweiten Weltkriegs wegzuräumen. Die Trümmerfrau als Heldin des Wiederaufbaus ist fester Bestandteil nahezu jeder historischen Darstellung der Jahre nach 1945. Die Dokumentation unternimmt eine kritische Würdigung dieser Gründungslegende. (ARD)

Die Csardasfürstin (1951)

Opulente Operettenverfilmung der frühen BRD, die mit Stars, Musik und nostalgischer Ausstattung eskapistische Unterhaltung bietet. Der Film markiert die Hinwendung der Junge Film‑Union zu großformatigen, unpolitischen Publikumsstoffen der Adenauerzeit.