Kategorie: Filme 1945 bis 1950
Der DEFA-Film „Chemie und Liebe“ (1948) von Arthur Maria Rabenalt ist eine antikapitalistische Komödie. Dr. Alland erfindet Butter aus Gras, wird von Konzernen umworben, erkennt jedoch wahre Liebe in seiner Assistentin. Der Film kritisiert Kapitalismus mit satirischem Humor und surrealen Elementen.
„Chemie und Liebe“ ist der erste Science-Fiction-Film der DEFA.
Der DEFA-Film „1-2-3 Corona“ (1948) von Hans Müller spielt im zerstörten Berlin. Straßenkinder helfen der verletzten Zirkusartistin Corona und gründen mit ihr einen kleinen Zirkus. Ein Zirkusdirektor entdeckt sie und bietet allen eine Zukunft. Ein optimistischer Trümmerfilm über Hoffnung und Gemeinschaft.
Der DEFA-Film „Grube Morgenrot“ (1948) von Erich Freund und Wolfgang Schleif thematisiert den Kampf von Bergarbeitern um den Erhalt ihrer Kohlegrube während der Weltwirtschaftskrise. Trotz Rückschlägen und Opfern zeigt der Film Solidarität und den Wunsch nach einem Neuanfang in der Nachkriegszeit.
Rudolf Jugerts Komödie „1×1 der Ehe“ (1949) konfrontiert konservative Ehevorstellungen mit modernen Partnerschaftsmodellen. Ein starrsinniger Anwalt wird in einer Radiosendung durch Partnertausch und Liebeswirren zum Umdenken gebracht. Heiter, ein wenig „zeitkritisch“ und ein Spiegel der Nachkriegsgesellschaft.
Hallo Fräulein! (1949) ist eine Musikkomödie von Rudolf Jugert, die in der Nachkriegszeit spielt. Eine Musikstudentin organisiert eine Show zur Völkerverständigung, doch entscheidet sich am Ende für einen deutschen Ingenieur statt eines amerikanischen Soldaten.
Ein berühmter Radrennfahrer gewinnt nach zahlreichen Verwechslungen das Sechstagerennen und seine Getiebte, wobei er auch seinen Rivalen aussticht.
Der DEFA-Film „Razzia“ (1947) von Werner Klingler spielt im Nachkriegsberlin und thematisiert den Schwarzmarkt. Kriminalkommissar Naumann kämpft gegen Schmuggler, wird jedoch ermordet. Sein Nachfolger Lorenz deckt Verrat auf und stellt die Täter. Ein realistischer Kriminalfilm über Moral und Not.
„Razzia“ war der fünfte Film der DEFA und zugleich ihr erster Kriminalfilm.
Der DEFA-Film „Freies Land“ (1946) von Milo Harbich thematisiert das Schicksal von Flüchtlingen in einem brandenburgischen Dorf nach dem Krieg. Sie erhalten Land der geflohenen Junker und bilden eine solidarische Gemeinschaft. Der Film zeigt Hoffnung und Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten.
Der Störtebekerdeich zwischen Neuwesteel und Greetsiel war der Schlüssel zur Gewinnung des neuen Polders an der ostfriesischen Nordeseeküste. Ein Mitarbeiter der Firma Holzmann aus Frankfurt hat diesen Bau mit einer 16mm-Kamera dokumentiert.
Ausgewählte Literatur Abich, Hans (1990): Zeigen, wie es sein soll. Ein Gepräch mit Hans Abich, aufgezeichnet am 5.12.1990 in Hannover.: In: Lichtspielträume. Kino in Hannover 1896-1991. Hrsg. v. d. Gesellschaft für Filmstudien e.V. Hannover 1991, S. 57-85 Arnold, Sonja (2013):...
Aufnahmen von amerikanischen Kameramännern vom Einmarsch amerikanischer Truppen in Limmer, die kurz vor den Briten die Stadt erreichten, diese fast kampflos einnahmen.
Filmdokument aus dem lmperial War Museum. Bodenaufnahmen eines britischen Kameramanns vom Hauptbahnhof, aufgenommen am 11. April 1945.