Schlagwörter: Stadtentwicklung
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die verschiedenen Verkehrsadern so weit wie möglich getrennt. Um die Bundesstraßen und damit den nicht auf Hannover selbst gerichteten Verkehr am bebauten Stadtgebiet vorbeiführen zu können, wurden reine Kfz-Schnellstraßen gebaut, die wie Tangenten den Stadtkreis nur am Rande berührten.
1954 wurde die Grupenstraße als erste Fußgängerzone eröffnet. Mit der Umgestaltung dieses Straßenzuges verschob sich das Einzelhandelsviertel bis in die Altstadt.
Der Wohnungsbau wurde als wichtigster Gestaltungsfaktor für den Wiederaufbau betrachtet. Rund 80% aller Bauten waren Wohnungsbauten, bis zum Ende der 50er Jahre wurden mehr als 100.000 neue Wohnungen geschaffen.
Den Planern des hannoverschen Neuaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg wird, vor alem in den letzten zwei Jahrzehnten ein verantwortungsloser Umgang mit der histoprischen Bausubstanz der Stadt vorgeworfen.
Eine visionäre Antwort auf Anforderungen der Stadtentwicklung „Hannover: Räder können rollen“, so lautete die Überschrift zu verschiedenen Planungsausschnitten, die die wichtigsten Veränderungen in der hannoverschen Verkehrsführung nach dem Zweiten Weltkrieg aufzeigen. Hannover war aufgrund seiner geographischen Lage nicht nur Hauptkreuzungspunkt...
Im Rahmen des Wiederaufbaus Hannovers wurde ein städtebauliches Konzept für das Gebiet zwischen Garkenburgstraße und Eichelkampstraße entwickelt. Der neue Stadtteil sollte 10.000 Menschen in 3.000 Wohneinheiten aufnehmen. Finanziert wurde dieses Bauprojekt aus den Mitteln des Marshall-Plans, mit etwa 2,8 Millionen Mark.
Der Wohnungsbau wurde als wichtigster Gestaltungsfaktor für den Wiederaufbau betrachtet. Rund 80% aller Bauten waren Wohnungsbauten. Nach den Jahren der Zerstörung sollte mit dem modernen Wohnungsbau ‚genau da‘ begonnen werden, ‚wo das alte Hannover begann‘- im Herzen der Stadt.
„Wir entscheiden heute stellvertretend für Generationen, übernehmen die Verantwortung für die Neugestaltung der Stadt. Vielleicht wird schon in 10 Jahren sichtbar sein, was hier noch passiert.“Stadtbaurat Rudolf Hillebrecht (1949) Die starke Zerstörung des Innenstadtbereichs ließ einen rekonstruierenden Wiederaufbau des alten...
Die Georgstraße vom Steintor zum Kröpcke unterschied sich vom vornehmen Teil der Straße vom Kröpcke zum „Aegi“ mit ihrem Promenadencharakter und Nobelgeschäften. Hier zeigte sich das großstädtische Leben eher von seiner alltäglichen Seite.
Die Vergrößerung des hannoverschen City-Bereichs und die Umstrukturierung des Flächennutzungsplans ermöglichten, bei der Innenstadtbebauung eine durchgehende verträgliche Bauhöhe im Verhältnis zu den Straßenräumen beizubehalten.
Die starke Zerstörung des Innenstadtbereichs ließ einen rekonstruierenden Wiederaufbau des alten Stadtkerns nicht zu. Statt dessen war eine Neuplanung des Stadtgebiets gefordert, die nicht nur gegenwärtigen., sondern auch zukünftigen Entwicklungsansprüchen gerecht werden sollte.
Relativ aufwändige Dokumentation der Hannover Messe. Der Film konzentriert sich auf das Messegeländer, deshalb gibt es nur wenige Bilder aus der Innenstadt von Hannover.