Schlagwörter: Dokumentarfilm

Der VW-Komplex (1989/90)

Hartmut Bitomskys Filmessay „Der VW-Komplex“ folgt der Produktion eines VW Golf durch das Wolfsburger Werk und verbindet diesen Weg mit einer Spurensuche durch die Geschichte des Konzerns und der Stadt. Arbeit und Automatisierung, Menschen und Maschinen, NS-Vergangenheit und bundesrepublikanische Gegenwart verdichten sich zu einem ebenso materiellen wie gesellschaftlichen „Komplex“.

Zum Stellenwert von Zeitzeugen-Aussagen im historischen Unterrichtsfilm

Zum Stellenwert von Zeitzeugen-Aussagen im historischen Unterrichtsfilm

Der 1993 entstandene Beitrag von Irmgard Wilharm fragt nach dem Erkenntniswert von Zeitzeugenaussagen im historischen Unterrichtsfilm. An drei Filmbeispielen unterscheidet sie unterschiedliche Funktionen und wendet sich gegen ein filmisches „So war es“. Bemerkenswert ist aus heutiger Sicht, wie früh damit Fragen formuliert werden, die für die Kritik filmischer Zeitzeugenschaft weiterhin zentral sind.

Der Erste Weltkrieg im Dokumentar- und Spielfilm

Es ist bereits wieder 10 Jahre her, da war das Thema „Erster Weltkrieg“ medial in großem Umfang präsent und vier Jahre später erneut. Aber auch unabhängig von „Jubiläumsjahren“ wird der Krieg auch zukünftig immer wieder in den Medien aufgegriffen werden. Die Frage ist nicht, ob das Thema präsent ist, als vielmehr, wie es präsent ist.

Objektivität in Dokumentarfilmen

Bei der Beschäftigung mit Dokumentarfilmen ist es unausweichlich, sich mit dem „Mythos von der Authentizität dokumentarischen Materials, der ungebrochenen Verlängerung der uns umgebenden Wirklichkeit ins filmische Medium“ (Bueb) und dem Problemkreis von Subjektivität und Objektivität zu beschäftigen.