Der Krieg kehrt zurück

Der deutsche Luftkrieg 1936–1945 – von der „Erprobung“ in Spanien zum Krieg gegen europäische Städte und zurück nach Deutschland

Die Bomben auf Hannover haben eine Vorgeschichte. Seit 1936 sammelte die deutsche Luftwaffe Kriegserfahrungen in Spanien, seit 1939 bombardierte sie Städte in ganz Europa. Erst danach kehrte der Luftkrieg mit wachsender Zerstörungskraft nach Deutschland zurück. Eine Spur führt dabei unmittelbar von Wunstorf über Guernica nach Hannover.


Vor der Nachkriegszeit war Krieg

Die Nachkriegszeit setzt eine Kriegszeit voraus. Das Bild Hannovers und Niedersachsens in den ersten Jahren nach 1945 – zerstörte Städte, Wohnungsnot, beschädigte Verkehrswege und Fabriken – ist ohne den vorausgegangenen Krieg nicht erklärbar. Wiederaufbau und Neuaufbau wurden notwendig, weil Krieg und nationalsozialistische Herrschaft Zerstörung hinterlassen hatten.

Aber auch die Kriegszeit hatte eine Vorkriegszeit. Eine entscheidende historische Zäsur liegt am 30. Januar 1933. Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler begann die Zerstörung der Demokratie und die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur.

Von 1933 führt kein zwangsläufiger gerader Weg zum 1. September 1939. Aber in diesen sechs Jahren wurden wesentliche Voraussetzungen des kommenden Krieges geschaffen: Aufrüstung, Aufbau der Luftwaffe, Wiedereinführung der Wehrpflicht, Militarisierung von Staat und Gesellschaft sowie eine zunehmend aggressive Außenpolitik.[1]

Der Spanische Bürgerkrieg wurde seit 1936 zu einem wichtigen Bindeglied zwischen Vor- und Kriegszeit.


Spanien 1936–1939: Krieg vor dem Krieg

Mit der Legion Condor unterstützte das nationalsozialistische Deutschland die Truppen General Francos gegen die spanische Republik. Dabei wurden Flugzeuge, Waffen und Einsatzverfahren unter Kriegsbedingungen erprobt. Deutsche Soldaten sammelten Erfahrungen, die später in den Luftkrieg des Zweiten Weltkriegs einflossen.[2]

Spanien pauschal als „Generalprobe des Zweiten Weltkriegs“ zu bezeichnen, greift dennoch zu kurz. Treffender ist es, von einem Erfahrungs- und Erprobungsraum der neu aufgebauten deutschen Luftwaffe zu sprechen.

Zum internationalen Symbol dieses Luftkriegs wurde Guernica.

Am 26. April 1937 bombardierten Flugzeuge der Legion Condor und italienische Verbände die baskische Stadt. Große Teile Guernicas wurden zerstört. Die genaue Zahl der Opfer ist Gegenstand historischer Forschung und Kontroversen. Pablo Picassos wenige Wochen später entstandenes Gemälde Guernica machte den Namen der Stadt weltweit zum Symbol für die Zerstörung ziviler Lebensräume durch den modernen Luftkrieg.[3]


1939: Aus dem „Erprobungsraum“ wird europäischer Krieg

Mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg in Europa.

Bereits am ersten Kriegstag bombardierte die deutsche Luftwaffe Wieluń. Die polnische Kleinstadt war militärisch von geringer Bedeutung und wurde durch mehrere Angriffswellen schwer zerstört. Auch ein Krankenhaus wurde getroffen. Über die genaue Zahl der Opfer gibt es unterschiedliche Angaben.[6]

Wenige Wochen später zeigte sich in Warschau die Dimension des Luftkriegs gegen eine Großstadt. Während der Belagerung wurde die polnische Hauptstadt wiederholt aus der Luft bombardiert und gleichzeitig von deutscher Artillerie beschossen.

Die Grenze zwischen Front und Hinterland begann sich aufzulösen. Der Krieg erreichte Menschen, die nicht selbst an Kampfhandlungen beteiligt waren.

Weiterarbeiten: Wikipedia: Luftangriff auf Wieluń · Wikipedia: Überfall auf Polen · Wikipedia: Schlacht um Warschau (1939)

GUERNICA LIEGT AUCH BEI HANNOVER

Der Fliegerhorst Wunstorf und der Krieg in Spanien

Die Geschichte Guernicas führt unmittelbar in die Region Hannover.

Der im Zuge der nationalsozialistischen Aufrüstung errichtete Fliegerhorst Wunstorf gehörte zu den Standorten, von denen Personal und Flugzeuge für den Einsatz in Spanien kamen. Bereits 1936 gelangten Besatzungen aus Wunstorf über Italien nach Spanisch-Marokko. Zunächst transportierten Ju 52 Soldaten Francos von Afrika nach Spanien; später wurden Maschinen auch als Bomber eingesetzt.[4]

Angehörige des Fliegerhorstes Wunstorf waren schließlich auch am Angriff auf Guernica beteiligt.[5]

Damit wird aus einem scheinbar weit entfernten Ereignis europäischer Geschichte ein Stück Regionalgeschichte.

Die Frage lautet deshalb nicht nur:
Was geschah am 26. April 1937 in Guernica?

Sondern auch:
Was hatte Guernica mit Wunstorf und der Region Hannover zu tun?


Weiterarbeiten: Bundesarchiv: Der Angriff auf Guernica · Wikipedia: Luftangriff auf Guernica · Wikipedia: Legion Condor · Wikipedia: Fliegerhorst Wunstorf


Rotterdam 1940: Zerstörung als Druckmittel

Am 14. Mai 1940 bombardierte die deutsche Luftwaffe Rotterdam. Große Teile der historischen Innenstadt wurden zerstört, mehr als 800 Menschen kamen ums Leben.[7]

Über Einzelheiten des Befehlsablaufs und die Frage, ob der bereits gestartete Angriff nach begonnenen Kapitulationsverhandlungen noch hätte gestoppt werden können, wird bis heute diskutiert.

Seine politische Wirkung ist dagegen eindeutig: Die Zerstörung Rotterdams und die Drohung mit weiteren Angriffen erhöhten den Druck auf die Niederlande zur Kapitulation.

Weiterarbeiten: Wikipedia: Bombardierung von Rotterdam 1940


London und Coventry 1940/41: Der „Blitz“

London, 7. September 1940 (gemeinfrei)

Nach der Niederlage Frankreichs verlagerte sich der Krieg im Westen zunehmend in die Luft. Zunächst richteten sich die deutschen Angriffe vor allem gegen militärische Ziele, Flugplätze, Radarstellungen und die britischen Luftstreitkräfte.

Seit September 1940 wurden London und andere britische Städte systematisch bombardiert. Der „Blitz“ begann.[8]

Birmingham, Liverpool, Manchester, Bristol, Plymouth und zahlreiche weitere Städte wurden angegriffen.

Die zerstörte Innenstadt Coventrys – 16. November 1940 (gemeinfrei)

Zum Symbol wurde Coventry. In der Nacht vom 14. auf den 15. November 1940 zerstörte ein deutscher Großangriff weite Teile der Industriestadt. Mehr als 500 Menschen starben.

Während des Blitz von September 1940 bis Mai 1941 kamen in Großbritannien mehr als 40.000 Zivilisten ums Leben.

Städte und ihre Bewohner waren endgültig zu einem Bestandteil der Kriegführung geworden.

Weiterarbeiten: Wikipedia: Luftschlacht um England · Wikipedia: The Blitz · Wikipedia: Luftangriff auf Coventry am 14. November 1940


1941: „Strafgericht“ gegen Belgrad

Propagandameldung der deutschen Wehrmacht über den erfolgten Angriff der Luftwaffe auf Belgrad vom 6. April 1941 (CC BY-SA 3.0)

Am 6. April 1941 bombardierte die deutsche Luftwaffe Belgrad.

Schon der deutsche Deckname „Unternehmen Strafgericht“ verweist auf eine Dimension des Angriffs, die über unmittelbar militärische Zielsetzungen hinausging. Nach dem politischen Umsturz in Jugoslawien sollte die Hauptstadt mit massiven Luftangriffen getroffen werden.[9]

Tausende Menschen kamen ums Leben, große Teile der Stadt wurden zerstört. Auch die Nationalbibliothek mit unersetzlichen historischen Beständen verbrannte.

Bombardierung wurde damit ausdrücklich auch zum Instrument politischer Bestrafung.

Weiterarbeiten: Wikipedia: Luftangriff auf Belgrad


1941: Luftkrieg und Vernichtungskrieg im Osten

Nächtliche Luftabwehr am Himmel von Moskau 1941 (CC BY 4.0)

Mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 verlagerte sich der Schwerpunkt der Luftwaffe nach Osten.

Minsk, Kiew, Leningrad, Stalingrad und zahlreiche andere Städte wurden Ziele deutscher Luftangriffe. Die Luftwaffe unterstützte den Vormarsch der Wehrmacht, griff Verkehrswege, Truppenansammlungen und industrielle Zentren an und war damit Bestandteil des deutschen Krieges gegen die Sowjetunion.

Dieser Krieg war kein gewöhnlicher Krieg zwischen Staaten. Er war von Beginn an zugleich als ideologischer und rassistischer Vernichtungskrieg konzipiert.[10]

Die Geschichte des deutschen Luftkriegs im Osten lässt sich deshalb nicht von dieser umfassenderen Vernichtungspolitik trennen.

Weiterarbeiten: Wikipedia: Unternehmen Barbarossa · Wikipedia: Deutsch-Sowjetischer Krieg


Der Krieg kehrt zurück

Bereits seit 1940 hatte die britische Royal Air Force Ziele im Deutschen Reich angegriffen. Zunächst waren Umfang und Zerstörungswirkung noch begrenzt. Mit der zunehmenden Stärke des britischen Bomber Command und später der amerikanischen Luftstreitkräfte veränderte sich der Charakter des Luftkriegs grundlegend.

Seit 1942/43 wurden deutsche Städte in immer größerem Umfang bombardiert.

Köln, Essen, Hamburg, Berlin, Hannover, Braunschweig, Magdeburg, Dresden und viele andere Städte wurden schwer getroffen.[11]

Dabei verfolgten die britischen und amerikanischen Luftstreitkräfte nicht in jeder Phase dieselben Strategien und Zielvorstellungen. Die britische Area Bombing Directive von Februar 1942 leitete eine Strategie großflächiger Angriffe auf städtische Gebiete ein; die amerikanische Luftwaffe hielt demgegenüber grundsätzlich am Konzept des Präzisionsangriffs auf militärische und industrielle Ziele fest – wobei auch diese Angriffe erhebliche Zerstörungen und zivile Opfer verursachten.

Nun erlebte auch die deutsche Zivilbevölkerung massenhaft, was Luftkrieg bedeutete: Luftalarm, Keller und Bunker, Feuer, einstürzende Häuser, Tote, Verletzte, Verschüttete, Verlust der Wohnung und zerstörte Städte.

Dieses Leiden war real. Aber seine Geschichte beginnt nicht mit den Bomben auf Deutschland.


1933–1945: Vom Aufbau der Luftwaffe – über den Krieg in Europa – zur Zerstörung Hannovers

„Brennende Altstadt“, so lautet der Titel des Aquarells von Karl Hapke.

Die Erinnerung an den Bombenkrieg beginnt in Deutschland häufig mit den zerstörten deutschen Städten. Eine längere Chronologie setzt früher ein:

1933 Aufrüstung und Aufbau der Luftwaffe → 1936 Wunstorf und Spanien → 1937 Guernica → 1939 Wieluń und Warschau → 1940 Rotterdam → 1940/41 London und Coventry → 1941 Belgrad und Sowjetunion → 1942/43 verstärkter Luftkrieg gegen Deutschland → 1943 Hannover → 1945 zerstörte Städte und Beginn von Wiederaufbau und Neuaufbau.

Das verändert die Perspektive.

Nicht nur:

Warum wurde Hannover bombardiert?

Sondern:

Was geschah, bevor die Bomben auf Hannover fielen?

Und:

Wie können wir das Leiden der deutschen Zivilbevölkerung untersuchen, ohne die Vorgeschichte des von Deutschland begonnenen Krieges aus der Geschichte verschwinden zu lassen?

BOMBEN AUF HANNOVER

Wenn aus europäischer Kriegsgeschichte Regionalgeschichte wird

Hannover war wegen seiner Industrie und Rüstungsproduktion sowie seiner Bedeutung als Eisenbahnknotenpunkt ein wichtiges Ziel des alliierten Luftkriegs. Bereits 1940 erfolgten erste britische Luftangriffe.

Die schwersten Zerstörungen brachte die Nacht vom 8. auf den 9. Oktober 1943. Mehr als tausend Menschen starben; weite Teile der Innenstadt und zahlreiche Wohngebiete wurden zerstört.[12]

Damit hatte sich die Perspektive innerhalb weniger Jahre vollständig verändert:

1936: Vom Fliegerhorst Wunstorf gehen Soldaten und Flugzeuge nach Spanien.
1937: Angehörige des Standortes sind am Angriff auf Guernica beteiligt.
1940: Erste alliierte Bomben fallen auf Hannover.
1943: Hannover wird in einem Großangriff schwer zerstört.
1945: Die zerstörte Stadt wird zum Ausgangspunkt von Wiederaufbau und Neuaufbau.

Diese Ereignisse sind nicht gleichzusetzen. Sie müssen aber in ihrem historischen Zusammenhang betrachtet werden.

Weiterarbeiten in der Lernwerkstatt: Die Luftangriffe auf Hannover


Von der Kriegs- zur Nachkriegszeit

Appell an die Menschen in der Stadt

Damit schließt sich der Bogen zur Geschichte Niedersachsens nach 1945.

Die Trümmerlandschaften des Jahres 1945 sind nicht der Anfang dieser Geschichte, sondern zunächst ein Ergebnis der vorhergehenden Geschichte.

Die Nachkriegszeit setzt eine Kriegszeit voraus – und diese Kriegszeit hatte wiederum eine Vorkriegszeit.

Erst aus diesem Zusammenhang entstehen die Fragen nach 1945:

Was musste wiederaufgebaut werden?

Was wollte man wiederaufbauen?

Was sollte gerade nicht wiederhergestellt werden?

Was musste neu aufgebaut werden?

Und schließlich:

Wer entschied darüber?

Damit wird aus der scheinbar einfachen Abfolge

Vorkriegszeit → Kriegszeit → Nachkriegszeit

eine Geschichte von Ursachen, Entscheidungen, Zerstörungen, Brüchen und Kontinuitäten.


Anmerkungen

[1] Zur nationalsozialistischen Aufrüstung und Kriegsvorbereitung vgl. Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1: Ursachen und Voraussetzungen der deutschen Kriegspolitik. Stuttgart 1979.

[2] Corum, James S.: The Luftwaffe: Creating the Operational Air War, 1918–1940. Lawrence: University Press of Kansas 1997; Overy, Richard: Der Bombenkrieg. Europa 1939–1945. Berlin: Rowohlt 2014.

[3] Bundesarchiv: Der Angriff auf Guernica; Brieden, Hubert/Dettinger, Heidi/Hirschfeld, Marion: „Ein voller Erfolg der Luftwaffe.“ Die Vernichtung Guernicas und deutsche Traditionspflege. Wunstorf, Pforzheim, Bonn. Neustadt am Rübenberge 1997.

[4] Brieden, Hubert/Dettinger, Heidi/Hirschfeld, Marion/Strege, D./Weigang, S.: Fliegerhorst Wunstorf 1933–1939. Hannover 1984; Wittrock, Heiner: Fliegerhorst Wunstorf. Teil 1: Der Fliegerhorst des Dritten Reiches (1934–1945). Wunstorf.

[5] Brieden/Dettinger/Hirschfeld: „Ein voller Erfolg der Luftwaffe“, 1997. Zur Erinnerungspolitik um den Standort außerdem Brieden, Hubert/Rademacher, Tim: Luftwaffe, Judenvernichtung, totaler Krieg. Guernica, Łomża, Warschau, Coventry …. Neustadt am Rübenberge 2010.

[6] Volkmann, Hans-Erich: „Wolfram von Richthofen, die Zerstörung Wieluńs und das Kriegsvölkerrecht“, in: Militärgeschichtliche Zeitschrift 70 (2011), S. 287–328.

[7] Zum Angriff auf Rotterdam und den Kontroversen um Befehlslage und Abbruchversuche vgl. Overy: Der Bombenkrieg, 2014.

[8] Overy, Richard: The Battle of Britain: Myth and Reality. London 2000; Süß, Dietmar: Tod aus der Luft. Kriegsgesellschaft und Luftkrieg in Deutschland und England. München: Siedler 2011.

[9] Vogel, Detlef: „Operation ‚Strafgericht‘. Die rücksichtslose Bombardierung Belgrads durch die deutsche Luftwaffe am 6. April 1941“, in: Ueberschär, Gerd R./Wette, Wolfram (Hrsg.): Kriegsverbrechen im 20. Jahrhundert. Darmstadt 2001.

[10] Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4: Der Angriff auf die Sowjetunion. Stuttgart 1983.

[11] Zur alliierten Bombenkriegführung und ihren unterschiedlichen strategischen Konzepten vgl. Overy: Der Bombenkrieg; Süß: Tod aus der Luft; Boog, Horst (Hrsg.): Luftkriegführung im Zweiten Weltkrieg. Ein internationaler Vergleich. Herford/Bonn 1993.

[12] Heimatbund Niedersachsen (Hrsg.): Tod und Leben. Hannovers 9. Oktober. Hannover 1985; außerdem Lernwerkstatt Film und Geschichte: Die Luftangriffe auf Hannover.


Literatur

Arnold, Jörg/Süß, Dietmar/Thießen, Malte (Hrsg.): Luftkrieg. Erinnerungen in Deutschland und Europa. Göttingen: Wallstein 2009.

Benda-Beckmann, Bas von: German Historians and the Bombing of German Cities. The Contested Air War. Amsterdam: Amsterdam University Press 2015.

Böhler, Jochen: Auftakt zum Vernichtungskrieg. Die Wehrmacht in Polen 1939. Frankfurt am Main: Fischer 2006.

Boog, Horst (Hrsg.): Luftkriegführung im Zweiten Weltkrieg. Ein internationaler Vergleich. Herford/Bonn: Mittler 1993.

Brieden, Hubert/Dettinger, Heidi/Hirschfeld, Marion/Strege, D./Weigang, S.: Fliegerhorst Wunstorf 1933–1939. Hannover: Aurora-Verlag 1984.

Brieden, Hubert/Dettinger, Heidi/Hirschfeld, Marion: „Ein voller Erfolg der Luftwaffe.“ Die Vernichtung Guernicas und deutsche Traditionspflege. Wunstorf, Pforzheim, Bonn. Neustadt am Rübenberge: Verlag Region und Geschichte 1997.

Brieden, Hubert/Rademacher, Tim: Luftwaffe, Judenvernichtung, totaler Krieg. Guernica, Łomża, Warschau, Coventry … Deutsche Geschichtspolitik, Traditionspflege in der Garnisonsstadt Wunstorf, „Vergessene“ Geschichte in Hannover-Langenhagen. Neustadt am Rübenberge: Edition Region + Geschichte 2010.

Corum, James S.: The Luftwaffe: Creating the Operational Air War, 1918–1940. Lawrence: University Press of Kansas 1997.

Heimatbund Niedersachsen (Hrsg.): Tod und Leben. Hannovers 9. Oktober. Hannover 1985.

Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Mehrere Bände. Stuttgart/München 1979–2008.

Müller, Rolf-Dieter: Der Bombenkrieg 1939–1945. Berlin: Ch. Links 2004.

Overy, Richard: Der Bombenkrieg. Europa 1939–1945. Berlin: Rowohlt 2014.

Süß, Dietmar: Tod aus der Luft. Kriegsgesellschaft und Luftkrieg in Deutschland und England. München: Siedler 2011.

Volkmann, Hans-Erich: „Wolfram von Richthofen, die Zerstörung Wieluńs und das Kriegsvölkerrecht“, in: Militärgeschichtliche Zeitschrift 70 (2011), S. 287–328.

Wittrock, Heiner: Fliegerhorst Wunstorf. Teil 1: Der Fliegerhorst des Dritten Reiches (1934–1945). Wunstorf.


Materialien und aktive Links

Lernwerkstatt Film und Geschichte

Die Luftangriffe auf Hannover

Bundesarchiv

Der Angriff auf Guernica

Wikipedia – zur Orientierung und als Ausgangspunkt weiterer Recherche

Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg

Legion Condor

Luftangriff auf Guernica

Fliegerhorst Wunstorf

Luftangriff auf Wieluń

Überfall auf Polen

Schlacht um Warschau (1939)

Bombardierung von Rotterdam 1940

Luftschlacht um England

The Blitz

Luftangriff auf Coventry am 14. November 1940

Luftangriff auf Belgrad

Unternehmen Barbarossa

Deutsch-Sowjetischer Krieg

Luftangriffe auf Hannover

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