Kategorie: Nachkriegsjahre
Der Schwarzmarkt – Schule des Marktes
Die neue Überlebensmoral, der nach dem Faschismus keine durchsetzungsfähige herrschende Moral entgegenstand, drückte die Lehren aus, die man in der Schule des Marktes eingeschliffen bekam. Sie waren unausweichlich, weil die staatlichen Regelungen noch nicht einmal ein elementares Lebensniveau versprachen, geschweige denn realisierten.
Eilenriederennen 1950 bis 1955
1950 wurde wieder an die Tradition des Motorradrennens in der Eilenriede angeknüpft. Die Rennen fanden dan jährlich bis 1955 statt.
Markthalle – der „Bauch von Hannover“
1954 beschloss die Stadt Hannover den Bau einer neuen Markthalle. Nach nur 227 Arbeitstagen öffnete die „Neue Halle“ am 14. Dezember 1955 ihre Tore.
Neubau des Cafè Kröpcke
1947 wurde zur ersten Hannover-Messe ein mit großen Lettern als „Kröpcke“ bezeichnetes Zelt mit Bier- und Kaffeewirtschaft aufgestellt. Zur zweiten Messe im Herbst 1948 wurde ein neuer Pavillon aus Leichtmetall und Glas eröffnet.
Ungebautes Hannover
In Hannover wurden nicht nur Pläne für den Straßenverkehr diskutiert und umgesetzt, es gab zahlreiche Visionen für die Stadtentwicklung , die – bis heute – nie realisiert wurden.
Trümmerräumung
„Wenn alle helfen… schaffen wir den Neuaufbau“, so hieß 1946 der Aufruf zur Trümmerräumung. Wie der Neuaufbau eines Straßenzuges in der Altstadt einmal aussehen könnte zeigt der obere Teil des Plakates. Diese Vorstellung mag auf viele Hannoveraner zu diesem Zeitpunkt...
Literatur zur Stadtentwicklung in den 50er und frühen 60er Jahren
Autorinne und Autoren: Adrian, Sid Auffarth, Jutta Franke, Heinz Koberg, Friedrich Lindau, Klaus Mlyneek, Martina Nörthen, Waldemar Röhrbein, Peter Struck u.a.
Calenberger Neustadt
Wie schon zuvor bei der Siedlung an der Kreuzkirche und dem Constructa-Block an der Hildesheimer Straße lagen die Neuordnung des Grund und Bodens sowie Planung und Baudurchführung dieses Projekts in den Händen einer Gesellschaft, was sich im Hinblick auf die Kosten und den architektonischen Gesamteindruck positiv auswirkte.
Bau des Niedersachsenstadions
Die Planungsidee des Niedersachsenstadions wurde 1949/50 weniger von dem Aufbau einer prachtvollen Anlage als vielmehr von einer sinnvollen Verwendung der riesigen Trümmermassen Hannovers bestimmt. Der Bau eines Stadions lag insofern nahe, da riesige Schuttmassen zur Wallaufschüttung genutzt werden konnten. Hinzu kam, dass mit diesem Bau der allgemeine Sport gefördert wurde und somit ein Beitrag für das künftige Gemeinschaftsleben geleistet wurde.
City-Ring
1950 begannen die Baumaßnahmen für den inneren Tangentenring, der zur Entlastung der City-Verkehrs beitragen sollte. Er hatte die Aufgabe, den von Stadtteil zu Stadtteil fliessenden kleinen Durchgangsverkehr aus der City herauszuhalten Er sollte gleichzeitig Verteiler und Sammler für den Ziel-...
Bauausstellung „Constructa“ 1951
Die große Bauausstellung »Constructa« war die erste Leistungsbilanz des Wiederaufbaus in Europa, in der zugleich die Verwandlung der Stadt Hanover in eine Stadtlandschaft in der damaligen Sichtweise „mustergültig“ vorgestellt werden konnte. Die Ausstellung stand unter dem Motto: „Deutschland will leben – Deutschland muß bauen“.