Kategorie: Bildung

Alles Kompetenzen – oder was?

Der inflationäre Gebrauch des Kompetenzbegriffs verwischt zentrale Ebenen von Bildung: Gesellschaftliche Orientierung, pädagogische Prozesse und berufliche Anforderungen werden ununterscheidbar. Der Beitrag zeigt, warum diese Vermischung zur Entpolitisierung führt – und weshalb klare inhaltliche Bestimmungen unverzichtbar sind.

Medienkritik im Modus ihrer eigenen Bedingungen

Der Beitrag reflektiert Medienkritik als paradoxen Akt: Er nutzt die Logik der digitalen Aufmerksamkeitsökonomie, um sie sichtbar zu machen und zu durchbrechen. Didaktisch eröffnet er Räume für kritische Medienkompetenz, die nicht nur konsumiert, sondern erkenntnisproduzierend agiert – auch im Umgang mit KI.

Kapitalismus im 20. Jahrhundert

Kapitalismus im 20. Jahrhundert Warum wir vom Kapitalismus sprechen (müssen) Die Bedeutung des Marxismus für Kapitalismusanalyse und -kritik Kapitalismus – ein global vernetztes Weltsystem Der deutsche Weg in den Kapitalismus Zum Verhältnis von Politik und Ökonomie im Kapitalismus Klassengesellschaft im...

Arbeit als Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur

Arbeit = materieller Austausch mit der Natur, gesellschaftlich bestimmt und veränderbar Marx betrachtet Arbeit nicht nur als ökonomische Tätigkeit, sondern als materiellen Austausch zwischen Mensch und Natur. Der Mensch entnimmt der Natur Rohstoffe, verarbeitet sie durch Arbeit und gibt Abfallprodukte...

Paradigmenabhängigkeit der Wahrnehmung und Deutung in der Filmrezeption

Der Text analysiert Filmrezeption als paradigmatisch strukturierten Prozess. Wahrnehmung und Deutung audiovisueller Medien entstehen im Zusammenspiel von kognitiven Strukturen, kulturellen Codes und sozialen Kontexten. Filme erscheinen damit nicht als Träger fixer Bedeutungen, sondern als offene Angebote zur Sinnkonstruktion durch das Publikum.

Ein anderer Blick auf die amerikanische Außenpolitik seit 1945

Der Text zeichnet ein Gegen‑Narrativ zur gängigen Darstellung US‑amerikanischer Außenpolitik. Er betont strukturelle Interessen statt moralischer Rhetorik, zeigt Mechanismen von Deutungsmacht und kritisiert die Ausblendung alternativer Perspektiven im öffentlichen Diskurs.

Gesellschaftskritische Bildung und politisches Handeln

Der Beitrag skizziert ein Konzept, das gesellschaftskritische Bildungsansätze und politische Praxis nicht gegeneinander ausspielt, sondern ihre Verschränkungen betont. Im Zentrum stehen Gewerkschaften und Bildung als politische Praxisfelder, um Gegenhegemonie aufzubauen, kollektive Handlungsfähigkeit zu stärken und soziale Transformation wirksam zu gestalten.

Gründungsmythen der Bundesrepublik und ihre identitätsstiftende Funktion bis in die Gegenwart

Der Text zeigt, wie politische Mythen nach 1945 halfen, Legitimität, Identität und Abgrenzung der jungen Bundesrepublik zu formen. Narrative wie Währungsreform, Luftbrücke, Marshallplan oder Antikommunismus stabilisierten Ordnung, verschleierten Kontinuitäten und wirken bis heute diskursprägend.

Sicherheit gegen Freiheit – Demokratie als Kollateralschaden

Der Beitrag zeigt, wie Sicherheitsrhetorik zur schrittweisen Aushöhlung demokratischer Praxis führt. Kritik wird delegitimiert, Freiheit zugunsten bestehender Machtverhältnisse beschnitten. Demokratie bleibt als leere Form zurück, offen für autoritäre Umdeutung.