Kategorie: Bildung

Warum wir vom Kapitalismus sprechen müssen

Der Beitrag zeigt, warum der Begriff Kapitalismus notwendig ist, um gesellschaftliche Ungleichheit, Krisen, Konkurrenz und Machtverhältnisse zu verstehen. Er kritisiert eine entpolitisierte Wirtschaftssprache und verdeutlicht, dass politisch-ökonomische Prozesse historisch gewachsene gesellschaftliche Verhältnisse sind.

Zwischen Leinwand und Gesellschaft: Kapitalismus im 20. Jahrhundert

Der Beitrag beschreibt die Bedeutung kapitalismuskritischer Perspektiven für die Lernwerkstatt zu Film und Geschichte. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie historische Bildungsarbeit gesellschaftliche Macht-, Eigentums- und Produktionsverhältnisse sichtbar machen und zur demokratischen Reflexion beitragen kann.

Alles Kompetenzen – oder was?

Der inflationäre Gebrauch des Kompetenzbegriffs verwischt zentrale Ebenen von Bildung: Gesellschaftliche Orientierung, pädagogische Prozesse und berufliche Anforderungen werden ununterscheidbar. Der Beitrag zeigt, warum diese Vermischung zur Entpolitisierung führt – und weshalb klare inhaltliche Bestimmungen unverzichtbar sind.

Medienkritik im Modus ihrer eigenen Bedingungen

Der Beitrag reflektiert Medienkritik als paradoxen Akt: Er nutzt die Logik der digitalen Aufmerksamkeitsökonomie, um sie sichtbar zu machen und zu durchbrechen. Didaktisch eröffnet er Räume für kritische Medienkompetenz, die nicht nur konsumiert, sondern erkenntnisproduzierend agiert – auch im Umgang mit KI.

Kapitalismus im 20. Jahrhundert

Kapitalismus im 20. Jahrhundert Warum wir vom Kapitalismus sprechen (müssen) Die Bedeutung des Marxismus für Kapitalismusanalyse und -kritik Kapitalismus – ein global vernetztes Weltsystem Der deutsche Weg in den Kapitalismus Zum Verhältnis von Politik und Ökonomie im Kapitalismus Klassengesellschaft im...

Arbeit als Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur

Arbeit = materieller Austausch mit der Natur, gesellschaftlich bestimmt und veränderbar Marx betrachtet Arbeit nicht nur als ökonomische Tätigkeit, sondern als materiellen Austausch zwischen Mensch und Natur. Der Mensch entnimmt der Natur Rohstoffe, verarbeitet sie durch Arbeit und gibt Abfallprodukte...

Demokratiebildung ≠ Staatsbürgerkunde

Demokratibildung, die die Analyse von Macht- und Herrschaftsverhältnissen sowie deren politisch-ökonomische Bedingungen ausblendet, reduziert sich auf eine normativ-moralisch aufgeladene Staatsbürgerkunde. Diese wird häufig als kritisch missverstanden, obwohl sie strukturelle Fragen systematisch vermeidet und damit die gesellschaftlichen Voraussetzungen demokratischer Teilhabe nicht adäquat thematisiert.

Paradigmenabhängigkeit der Wahrnehmung und Deutung in der Filmrezeption

Der Text analysiert Filmrezeption als paradigmatisch strukturierten Prozess. Wahrnehmung und Deutung audiovisueller Medien entstehen im Zusammenspiel von kognitiven Strukturen, kulturellen Codes und sozialen Kontexten. Filme erscheinen damit nicht als Träger fixer Bedeutungen, sondern als offene Angebote zur Sinnkonstruktion durch das Publikum.

Ein anderer Blick auf die amerikanische Außenpolitik seit 1945

Der Text zeichnet ein Gegen‑Narrativ zur gängigen Darstellung US‑amerikanischer Außenpolitik. Er betont strukturelle Interessen statt moralischer Rhetorik, zeigt Mechanismen von Deutungsmacht und kritisiert die Ausblendung alternativer Perspektiven im öffentlichen Diskurs.