Autor: GFS-Admin_2021

Zensurkämpfe sind politische Machtkämpfe

Politische Aktionen gegen den Film Am 21. April 1930 fand die Premiere im Kinopalast des Fox-Carthey-Circle von Los Angeles statt. Die Kritiker lobten den Film, das Publikum war so begeistert wie erschüttert. Nach dem Massenstart lief der Film allein in...

Produzent, Regisseur, Darsteller

Der Produzent Erich Maria Remarques Roman war noch kein internationaler Bestseller geworden, als der gebürtige Ungar und Regisseur Paul Fejos den deutschstämmigen Präsidenten der Universal Pictures Corporation Carl Laemmle (am 17. Januar 1867 in Laupheim bei Ulm geboren) auf den Roman...

Inhalt und Entstehung von „Im Westen nichts Neues“

Der Film „Im Westen nichts Neues“ erzählt die Geschichte des deutschen Soldaten Paul Bäumer, der sich wie seine gesamte Schulklasse freiwillig zum Einsatz im Ersten Weltkrieg meldet, an der Westfront die brutale Realität des Krieges erfährt, verwundet wird und schließlich kurz vor Kriegsende fällt.

Sequenzprotokoll „Im Westen nichts Neues“

Nr. Inhalt Länge Zeit im Film Anzahl der Einstellungen 0 Titel: Universal Signet, Buchtitel, Credits, Buchmotto 2.07 -2.07-0.00 – 1 Putzfrau und Hausmeister in Schule, Soldatenkolonne zieht in den Krieg, wird bejubelt, Briefträger Himmelstoß wird vorgestellt. 1.32 0.00.00-0.01.32 7 2...

Im Westen nichts Neues (1930)

Auf diesen Seiten soll anhand des Films „Im Westen nichts Neues“, der nach dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque entstand, vor allem die gesellschaftliche Situation in der Weimarer Republik kurz vor ihrem Scheitern und der damalige Umgang mit der jüngsten deutschen Geschichte beleuchtet werden.

Auszüge aus der Begründung des Verbots durch die Berliner Filmprüfstelle am 9. April 1932

Anwesende Personen: Vorsitzender der Filmprüfstelle Ministerialrat Dr. Seeger, die Beisitzer Kommerzienrat Scheer (München), Professor Langhammer (Berlin), Hauptlehrer Heerde (München), Stadtrat Asta Rötger (Berlin), Ministerialrat im Reichsministerium des Inneren Dr. Haentzschel, Graf Kessler, die Rechtsanwälte der Produktionsfirma Dr. Dienstag und Otto...

Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt? (1932)

Der 1932 von Slatan Dudow inszenierte Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt?, dessen Drehbuch Bertolt Brecht und Ernst Ottwald verfassten, gehört neben Mutter Krausens Fahrt ins Glück (1929) und anderen Produktionen der Prometheus-Film GmbH zu den wenigen proletarischen Spielfilmen der Weimarer Republik.

Morgenrot (1933)

1932 produzierte die Ufa das patriotische U-Boot-Drama Morgenrot, dessen Uraufführung unmittelbar nach der NS-Machtergreifung stattfand. Der Besuch der Berliner Premiere durch Hitler und Mitglieder seines Kabinetts und die Würdigung des Films in der nationalen Presse haben dazu geführt, dass Morgenrot nach 1945 als präfaschistischer Kriegsfilm eingeordnet wurde.

Berge in Flammen (1931)

„Berge in Flammen“ ist ein alpines Kriegsdrama, das im Jahr 1917 an der Südfront des Ersten Weltkrieges angesiedelt ist. Erzählt wird von zwei Bergfreunden, dem Tiroler Florian Dimai (Luis Trenker) und dem Italiener Artur Franchini (Luigi Serventi), die durch die italienische Kriegserklärung im Jahr 1915 zu Feinden werden und sich, ohne es zunächst zu wissen, als Gegner am Coll’alto gegenüberstehen.