Schlagwörter: Macht

Weltweiter Angriff auf Löhne und Beschäftigtenrechte

Die neue Sparoffensive bei Volkswagen reicht weit über die deutschen Werke hinaus. Weltweit sollen Lohnsteigerungen begrenzt, soziale Leistungen eingeschränkt und Personalkosten gesenkt werden. Der Beitrag untersucht die Folgen für Beschäftigte und ihre Rechte sowie die ungleiche Verteilung wirtschaftlicher Macht: Wer entscheidet über Investitionen, Standorte und Renditeziele – und wer trägt die sozialen Kosten?

Vom Wahlsieg in die Defensive – und auf welchem Weg zurück?

Der Wahlsieg der Berliner Linken rückt rasch hinter Debatten über Antisemitismus, Regierungsfähigkeit und Koalitionsbedingungen zurück. Was geschieht dabei mit ihrer zentralen Forderung nach Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne? Der Essay untersucht mediale Deutungsmuster, politische Interessen und mögliche Pfadabhängigkeiten. Ob daraus eine inhaltliche Preisgabe wird, ist noch offen.

Die Mehrheit für die Vergesellschaftung ist weg – oder: falsches Spiel mit Zahlen?

Nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 meldet die tagesschau eine Mehrheit gegen die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen. Fünf Jahre zuvor hatten 57,6 Prozent der Abstimmenden dafür gestimmt. Doch lassen sich Volksentscheid und Meinungsumfrage überhaupt vergleichen? Der Beitrag untersucht, wie durch Fragestellung, Zeitpunkt und mediale Rahmung aus Umfragewerten politische Argumente werden.

Gesellschaftliche Infrastruktur

Gesellschaftliche Infrastruktur sichert die Grundlagen unseres Alltags: Mobilität, Energie, Wasser und Wohnraum. Die Bildcollage verbindet diese Bereiche und verweist auf die politischen Fragen dahinter: Wem gehört, was alle brauchen? Wer entscheidet über Ausbau, Preise und Zugang? Und wie lassen sich öffentliche Daseinsvorsorge und gesellschaftliche Bedürfnisse miteinander verbinden?

Autokrise: Wer soll die Rechnung bezahlen?

Die „Krise des Standorts Deutschland“ wabert schon länger durch die Berichterstattung. Die Autokrise verstärkt dieses Framing: Produktion sei zu teuer, Beschäftigte müssten länger arbeiten, der Staat solle helfen. Gleichzeitig drohen Konzerne mit Verlagerungen und Werksschließungen. Wer entscheidet, wer zahlt – und wer trägt die Folgen?