Kategorie: Nachkriegsjahre

Das Bild des deutschen Nachkriegsspielfilms in Publizistik und Filmgeschichtsschreibung

Das Bild des deutschen Nachkriegsspielfilms in Publizistik und Filmgeschichtsschreibung

Aus der Perspektive des Jahre 1993 Im Folgenden behandelt Bettina Greffrath überblicksweise kleinere Arbeiten zum deutschen Nachkriegsspielfilm. Diese werden primär im Hinblick auf für ihre Studie zu Gesellschaftsbildern der Nacjkriegszeit anregende inhaltliche und methodische Schwerpunkte betrachtet.   Bettina Greffrath (19923)...

Der Alltag: Kollektive Bedrohung und Angst

Der Beitrag untersucht, wie frühe deutsche Nachkriegsfilme den Alltag im Nationalsozialismus darstellen. Im Zentrum stehen Angst, Anpassung, Mitläufertum und individuelle Verantwortung. Wolfgang Staudtes ROTATION erscheint dabei als Ausnahmefilm, weil er Verstrickung, Wegsehen und politische Verantwortung differenziert sichtbar macht.

Bilder des „Dritten Reiches“

Bilder des „Dritten Reiches“

Die untersuchten Nachkriegsfilme entwerfen unterschiedliche Bilder des „Dritten Reiches“. Im Zentrum steht die Frage, ob und wie sie individuelle Verantwortung, Zustimmung und Handlungsspielräume sichtbar machen und eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit und den Erfahrungen der Opfer ermöglichen.

Deutschland nach 1945 – Übersicht: Themenkomplexe und Filmangebot

Deutschland nach 1945 – Übersicht: Themenkomplexe und Filmangebot

Deutschland nach 1945 Chronik der ersten Nachkriegsjahre Der Alltag der Menschen im Nachkriegsdeutschland Flucht, Vertreibung und Umsiedlung im Umfeld des Zweiten Weltkriegs Geostrategische Bedingungen von Politik und Ökonomie in der unmittelbaren NachkriegszeitPolitik und Ökonomie Determinanten der westdeutschen Restauration Der Versuch...

Die politisch-ökonomischen Weichenstellungen in den USA während des Zweiten Weltkriegs

Als Hauptzüge des modernen US-Imperialismus kann das Streben nach der indirekten Herrschaft durch verbündete Staaten betrachtet werden, das die Errichtung eines „informellen“ Imperialismus mit dem Ziel der amerikanischen Rekonstruktion einer kapitalistischen Weltordnung unter neoliberalen Vorzeichen vorsieht. (nach Panitch/Gindin)

Gründungsmythen der Bundesrepublik und ihre identitätsstiftende Funktion bis in die Gegenwart

Der Text zeigt, wie politische Mythen nach 1945 halfen, Legitimität, Identität und Abgrenzung der jungen Bundesrepublik zu formen. Narrative wie Währungsreform, Luftbrücke, Marshallplan oder Antikommunismus stabilisierten Ordnung, verschleierten Kontinuitäten und wirken bis heute diskursprägend.

Kontinuität in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

Die Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 wurde lange Zeit als demokratischer Neuanfang gefeiert – als Abkehr vom Faschismus und Beginn einer freiheitlichen Ordnung. Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass die junge Republik in vielerlei Hinsicht auf alten Fundamenten errichtet wurde.

Alltag, Kultur und Gesellschaft im Nachkriegsdeutschland

Alltag, Kultur und Gesellschaft im Nachkriegsdeutschland

Deutschland nach 1945 Kultur und Gesellschaft im Nachkriegsdeutschland Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit Selbstverständnis und kulturelle Identität im Nachkriegsdeutschland Bewältigung der AlltagsproblemeTheat Theater, Musik und Film im Nachkriegsdeutschland

Hungerwinter – Überleben nach dem Krieg (2014)

Das Dokudrama „Hungerwinter – Überleben nach dem Krieg“ (2009) zeigt die Not der Bevölkerung im extrem kalten Winter 1946/47. Sechs Zeitzeugen schildern Hunger, Kälte und Überlebenskampf in zerstörten Städten und Dörfern. Ein bewegender Film über menschliche Stärke und Solidarität.