Kategorie: Filmgeschichte

Ernst Kohlrausch

Sein wissenschaftliches Interesse an der Mechanik der Körperbewegungen ist es, das Ende der achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts Ernst Kohlrauschs Interesse für Photographie weckt. Im Oktober 1890 erhält er das Patent für seinen ersten chronophotographischen Apparat.

Ottomar Anschütz

Der 1846 in Lissa geborene Photograph Ottomar Anschütz ist in Fachkreisen bereits seit 1882 bekannt für die hervorragende Qualität seiner Portraitaufnahmen und Vergrößerungen. Noch im gleichen Jahr wendet er sich der Momentphotographie zu, bei der individuelle Aufnahmen einzelner Bewegungsstadien festgehalten werden.

Filmschauplätze in Niedersachsen – Filmtitel nach Orten

Die Städte und landschaftlichen Regionen Niedersachsens waren und sind beliebte Schauplätze nationaler und internationaler Filme. Die folgende Zusammenstellung beschränkt sich aus Platzgründen lediglich auf abendfüllende Spiel- und Dokumentarfilme (zum Teil auch Fernsehspiele), die hier bis Mitter der 90er Jahre gedreht worden sind.

Raumordnung – eine Aufgabe der Gesellschaft (1968)

Raumordnung – eine Aufgabe der Gesellschaft (1968)

In dem Film werden die wachsenden Probleme der Überfrachtung der Städte, der Ballung der Vorstädte und die zunehmende Landflucht dargestellt. Durch eine überlegte Landes- und Raumplanung sollen diese Entwicklungen gezielt gesteuert werden. Als Beispiele werden Siegen und Hannover herangezogen.

Hannover 1968

In der Tradition der Wiederaufbau-Filme Kobergs, auf deren Entstehungshintergrund sich der Film in seiner Schlussequenz erneut bezieht, werden die damaligen baulichen Entwicklungen in der Stadt gezeigt. Aus der eindrucksvollen Bautätigkeit ragen besonders der Beginn des U-Bahn-Baus, die Medizinische Hochschule und der Bau der Aegi-Hochstraße heraus.

Vom Bau des Anzeiger-Hochhauses (1929)

Dieser Film zeigt die Bauarbeiten zu einem der bedeutendsten Bauten in Hannover, geradezu ein Wahrzeichen der Stadt: Das Anzeiger-Hochhaus wurde in den Jahren 1926-1928 von Fritz Höger erbaut und gilt als eines der Hauptwerke des „Backstein-Ideologen“ und Vertreters des niederdeutschen Expressionismus.

Verkehrsprobleme einer Stadt (1965)

Durch das anhaltende Wirtschaftswachstum der 50er und 60er Jahre steigt auch die Zahl der Autos. Trotz der gut ausgebauten Verkehrswege in und um Hannover kommt es in den Stoßzeiten zu Staus. Lösen können das Verkehrsproblem nur die öffentlichen Verkehrsbetriebe, in Hannover die Üstra.

Sinnvolle Freizeit (1962)

Der Film schildert die Arbeit des kurz zuvor eröffneten ersten hannoverschen Freizeitheims, des FZH Linden: Werken, Töpfern, Textilarbeiten, Musizieren, die Stadtbücherei, Schach- und Skatspiel und Briefmarkenclub, Gymnastik, Tanz, Tischtennis wie auch Orchester und Theater zeigen das breite Spektrum der dort möglichen Aktivitäten.