Kategorie: Nachkriegsjahre

Chronik der I.G. Farben von 1925 bis Anfang der 50er Jahre

Bereits 1904 gab es die erste „Interessen-Gemeinschaft“ der deutschen Teerfarbenindustrie. Schon damals war es Bayer-Chef Carl Duisberg, angeregt von der Erfahrungen seiner US-Reisen und den dortigen „Trusts“, der die enge Verzahnung vorantrieb. Nach dem Ersten Weltkrieg drängte er vor allem BASF-Chef Carl Bosch zum Zusammenschluss. Am 2. Dezember 1925 ist es dann soweit, die Fusion folgt 1926. Mit dabei sind unter anderen Höchst (heute Teil von Sanofi-Aventis) und Agfa.

Zugvögel (1947)

Der Film „Zugvögel“ (1947) von Rolf Meyer zeigt junge Menschen, die im Nachkriegsdeutschland auf einer Weser-Paddeltour über den Wiederaufbau und Lebenssinn reflektieren. Georg, ein kriegsversehrter Realist, inspiriert sie zum Neuanfang, wählt jedoch den Freitod. Ein Drama über Hoffnung und Verlust.

Wohnraumnot in den Nachkriegsjahren

Die große Wohnraumnot war – nach den Versorgungsproblemen – das zweite zentrale Problem für die Bevölkerung. In den westlichen Besatzungszonen waren fast 20 % der Wohnungen total zerstört und nur etwa die Hälfte unbeschädigt geblieben. Vor allem in den Großstädten, wo die Bombenangriffe in erster Linie die Wohngebiete getroffen hatten, herrschten katastrophale Verhältnisse.

Nahrungsmittelknappheit und Hunger

Am bedrohlichsten war für die Menschen der Mangel an Lebensmitteln. Der Aufbau einer Ernährungsverwaltung war schon mit dem Kriegsbeginn 1939 erforderlich geworden. Um die Versorgung mit Lebensmittelen so reibungslos wie möglich durchführen zu können, übernahm die britische Militärregierung das bestehende System der Rationierung und Zuteilung.

Jahre des Aufbaus

Als vor fast 75 Jahren, zum 1. November 1946, das Land Niedersachsen gegründet wurde, war der Zweite Weltkrieg seit eineinhalb Jahren beendet. Einen Überblick in groben Zügen sollen die folgenden Ausführungen bieten.