Schlagwörter: Spielfilm

Die Defa-Austauschfilme vor dem politischen Hintergrund in Westdeutschland 1949/50

Wenn die Auswertungsbedingungen für neue westdeutsche Spielfilme ab 1949/50 schwieriger wurden, so gilt dies in noch stärkerer Weise für die Defa-Austauschfilme, die die JFU bzw. die von ihr ermächtigten Verleihe in der britischen Zone und dem britischen Sektor von Berlin auswerten konnten.

Der Heimatfilm: Sehnsucht nach Geborgenheit

Der Beitrag analysiert den Heimatfilm der 1950er Jahre als populäres Genre, das gesellschaftliche Stabilität durch die Inszenierung von Idylle, Tradition und harmonischer Flüchtlingsintegration suggeriert. Dabei wird zeitgeschichtliche Realität uminterpretiert und Konflikte ausgeblendet

Grün ist die Heide (1951)

Der Heimatfilm „Grün ist die Heide“ (1951) von Hans Deppe erzählt die Geschichte eines heimatvertriebenen Wilderers, Lüder Lüdersen, und seiner Tochter Helga in der Lüneburger Heide. Konflikte, Liebe und die Sehnsucht nach Harmonie prägen die Handlung, die gesellschaftliche Themen der Nachkriegszeit aufgreift.

In jenen Tagen (1947)

Der Episodenfilm „In jenen Tagen“ (1947) von Helmut Käutner erzählt anhand eines Autos die Schicksale seiner Besitzer während des Nationalsozialismus. In sieben Geschichten zeigt er Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten. Ein optimistischer Trümmerfilm über Hoffnung und moralische Stärke.