Wenn der Verteidigungsminister von „Kriegstüchtigkeit“ spricht

Von der militärischen Verteidigungsfähigkeit zur Vorbereitung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft auf den Kriegsfall

Was Boris Pistorius damit meint – und welche politischen und gesellschaftlichen Veränderungen damit verbunden sind

Wenn Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius von „Kriegstüchtigkeit“ spricht, meint er mehr als eine besser ausgerüstete Bundeswehr. Er fordert, dass Deutschland militärisch, wirtschaftlich, organisatorisch und gesellschaftlich in der Lage sein muss, einen Krieg zu führen, falls es zu einem bewaffneten Konflikt kommt.

Seine erklärte Begründung lautet: Deutschland müsse so verteidigungsfähig werden, dass ein möglicher Gegner von einem Angriff abgeschreckt wird. Krieg führen können, um Krieg zu verhindern – das ist der Kern seiner Argumentation.

Allerdings ist „Kriegstüchtigkeit“ nicht einfach ein anderes Wort für „Verteidigungsfähigkeit“. Der Begriff setzt einen anderen Akzent: Er beschreibt nicht nur die Fähigkeit, einen Angriff abzuwehren, sondern die praktische Vorbereitung auf die Bedingungen eines Krieges.

Pistorius hat den Begriff am 29. Oktober 2023 öffentlich besonders deutlich verwendet. In seiner Bundestagsrede vom 5. Juni 2024 erklärte er, Deutschland müsse bis 2029 kriegstüchtig sein, um glaubwürdig abschrecken zu können.[1]


Was bedeutet „Kriegstüchtigkeit“ konkret?

Die Forderung des Verteidigungsministers umfasst mehrere Bereiche:

  • Militärische Kampffähigkeit: Die Bundeswehr soll einen größeren konventionellen Krieg nicht nur beginnen, sondern über längere Zeit führen und einen Angriff erfolgreich abwehren können. Dazu gehören Personal, Waffen, Munition, Logistik und militärische Führung.
  • Industrielle Produktionsfähigkeit: Die Rüstungsindustrie soll Waffen, Munition und Ersatzteile in ausreichender Menge herstellen und über längere Zeit nachliefern können.
  • Zivile Infrastruktur: Verkehrswege, Energieversorgung, Krankenhäuser, Kommunikation und Verwaltung sollen auch unter Kriegsbedingungen funktionieren. Deutschland soll zudem als logistisches Drehkreuz für NATO-Truppen dienen.
  • Gesellschaftliche Bereitschaft: Die Bevölkerung soll die Möglichkeit eines Krieges als reale Bedrohung wahrnehmen und die notwendigen Vorbereitungen mittragen. Das schließt Debatten über Wehrdienst, zivile Unterstützung und persönliche Verpflichtungen ein.
  • Politische und finanzielle Prioritätensetzung: Verteidigungsfähigkeit soll dauerhaft in Haushaltsentscheidungen, staatlicher Planung und politischen Institutionen berücksichtigt werden.

Diese umfassende Ausrichtung findet sich bereits in den Verteidigungspolitischen Richtlinien von 2023 und in den anschließenden politischen und militärischen Planungen.[2]


Von der politischen Zielsetzung zu konkreten Maßnahmen

Was zunächst wie eine militärische Zielvorstellung erscheint, wird durch Haushaltsentscheidungen, gesetzliche Regelungen, staatliche Planungen und industrielle Investitionen schrittweise konkret. Dabei muss zwischen bereits geltenden Regelungen, laufender Umsetzung und weitergehenden Planungen unterschieden werden.

Politische Maßnahmen zur „Kriegstüchtigkeit“

Stand: Oktober 2026

Rüstungsausgaben und staatliche Finanzierung
Das 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen für die Bundeswehr und die Grundgesetzänderung von 2025 ermöglichen eine erheblich ausgeweitete, teilweise kreditfinanzierte militärische Beschaffung. Für 2026 wurden im Regierungsentwurf insgesamt rund 108 Milliarden Euro für den Verteidigungsbereich einschließlich Sondervermögen vorgesehen. Die langfristige Finanzierung militärischer Fähigkeiten erhält damit einen neuen Stellenwert.[3]

Waffen, Munition und militärische Technologie
Die Beschaffung von Panzern, Luftverteidigungssystemen, Artillerie, Munition und weiteren militärischen Fähigkeiten wird ausgeweitet. Beschaffungs- und Vergabeverfahren wurden gesetzlich beschleunigt. Langfristige Aufträge sollen der Rüstungsindustrie Planungssicherheit geben und zusätzliche Produktionskapazitäten ermöglichen.[4]

Personal, Wehrdienst und Reserve
Seit Januar 2026 gilt das neue Wehrdienstmodell. Junge Männer müssen einen Fragebogen zur Wehrerfassung beantworten; für Frauen ist die Teilnahme freiwillig. Ab Juli 2027 ist die verpflichtende Musterung von Männern ab dem Geburtsjahrgang 2008 vorgesehen. Der Wehrdienst bleibt zunächst freiwillig. Eine sogenannte Bedarfswehrpflicht kann nur durch ein weiteres Gesetz eingeführt werden.[5]

Militärische Infrastruktur
Kasernen, Depots, Übungsplätze und militärisch relevante Verkehrsverbindungen sollen ausgebaut und modernisiert werden. Die Bundesregierung beschloss im Juli 2026 den Entwurf eines Bundeswehr-Infrastrukturbeschleunigungsgesetzes. Vorgesehen sind unter anderem vereinfachte Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie Ausnahmen von bestimmten Umwelt- und Naturschutzvorschriften. Der Gesetzentwurf ist von einer bereits vollständig umgesetzten Infrastrukturmodernisierung zu unterscheiden.[6]

Zivile Infrastruktur und Operationsplan Deutschland
Deutschland soll im Bündnisfall als logistische Drehscheibe der NATO dienen. Der Operationsplan Deutschland sieht die militärische Koordination mit Behörden, Unternehmen und zivilen Organisationen vor. Straßen, Schienenwege, Häfen und Flughäfen werden dabei auch unter dem Gesichtspunkt militärischer Transport- und Versorgungsanforderungen betrachtet. Die Bundeswehr nennt als Planungsszenario die Verlegung von bis zu 800.000 alliierten Soldatinnen und Soldaten sowie 200.000 Fahrzeugen innerhalb von sechs Monaten.[7]

Gesundheitswesen und Bevölkerungsschutz
Im Rahmen der Gesamtverteidigung werden die medizinische Versorgung, der Transport Verwundeter, der Schutz kritischer Infrastruktur und die Zusammenarbeit ziviler und militärischer Stellen für Krisen- und Kriegsszenarien vorbereitet und teilweise bereits erprobt. Die zivile Versorgung der Bevölkerung bleibt dabei eine eigenständige staatliche Aufgabe; der Operationsplan Deutschland regelt vor allem den militärischen Anteil und die dafür notwendige Zusammenarbeit.[8]

Industrie und Forschung
Die wachsende staatliche Nachfrage nach Rüstungsgütern schafft Anreize zum Ausbau militärischer Produktionskapazitäten. Unternehmen prüfen die Nutzung vorhandener ziviler Standorte und technischer Fähigkeiten für militärische Aufträge. Das betrifft auch die Diskussion über eine mögliche Umstellung von Teilen der Automobilindustrie. Solche Vorhaben sind von bereits vollzogenen Produktionsumstellungen zu unterscheiden.[9]

Militärische Organisation und NATO-Verpflichtungen
Die Bundeswehr richtet ihre Strukturen stärker auf Landes- und Bündnisverteidigung aus. Dazu gehören das Operative Führungskommando, der Ausbau militärischer Fähigkeiten und die dauerhafte Stationierung einer deutschen Brigade in Litauen. Gleichzeitig werden Transport, Versorgung und Unterstützung verbündeter Streitkräfte in Deutschland organisatorisch vorbereitet.[10]

Die gemeinsame Richtung: Nicht nur die Bundeswehr soll für einen möglichen Krieg vorbereitet werden. Auch zivile Bereiche von Wirtschaft, Infrastruktur und Verwaltung werden zunehmend unter dem Gesichtspunkt ihrer Bedeutung für militärische Handlungsfähigkeit betrachtet.


Kriegstüchtigkeit als gesellschaftliche Zielsetzung

Die Maßnahmen zeigen, dass es nicht allein um zusätzliche Soldaten oder moderne Waffensysteme geht. Die Vorbereitung auf einen möglichen Krieg wird zu einer Aufgabe, die weit über das Militär hinausreicht.

Das betrifft die Verwendung öffentlicher Mittel ebenso wie die Ausrichtung industrieller Produktionskapazitäten, die Nutzung ziviler Infrastruktur und die Anforderungen an staatliche Einrichtungen und Beschäftigte.

Die Bundesregierung begründet diese Entwicklung vor allem mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, der veränderten Sicherheitslage in Europa und den Verpflichtungen Deutschlands innerhalb der NATO. Aus ihrer Sicht soll militärische Stärke einen Angriff verhindern und damit Frieden sichern.

Damit sind jedoch nicht alle gesellschaftlichen Fragen beantwortet.

Wer entscheidet, welche Bedrohungen mit welchen Mitteln beantwortet werden? Welche Interessen verbinden Staat, Militär und Rüstungsindustrie? Wer profitiert von langfristigen Rüstungsaufträgen, und wer trägt die Kosten? Welche Folgen hat die Ausrichtung ziviler Produktionskapazitäten auf militärische Nachfrage?

Auch die Frage nach gesellschaftlichen Prioritäten stellt sich neu: Welche Mittel stehen für Bildung, Gesundheit, Wohnen, öffentliche Infrastruktur und ökologische Transformation zur Verfügung? Welche Investitionen ergänzen sich, welche konkurrieren miteinander? Und welche politischen Alternativen werden diskutiert?

Die Ausweitung militärischer Fähigkeiten kann sicherheitspolitisch mit Abschreckung begründet werden. Ob sie unter den jeweiligen Bedingungen tatsächlich zu größerer Sicherheit führt, welche Risiken sie mit sich bringt und welche Rolle Diplomatie, Rüstungskontrolle und zivile Konfliktbearbeitung spielen können, bleibt Gegenstand politischer Auseinandersetzung.


Die Bedeutung des Begriffs

Die Wortwahl ist deshalb nicht nebensächlich.

Während „Verteidigungsfähigkeit“ vor allem den Zweck bezeichnet, rückt „Kriegstüchtigkeit“ die tatsächliche Fähigkeit zur Kriegführung in den Mittelpunkt. Der Begriff macht deutlich, dass nicht nur eine Bedrohung wahrgenommen, sondern ein bestimmtes gesellschaftliches Vorbereitungsprogramm daraus abgeleitet wird.

Der Militärhistoriker Sönke Neitzel hat die sprachliche Veränderung ausdrücklich hervorgehoben. In seinem Beitrag „Kriegstüchtig? Zur Zeitenwende in Politik, Gesellschaft und Truppe“ erinnert er daran, dass „Kriegstüchtigkeit“ keineswegs ein neuer militärischer Begriff ist. Innerhalb der Bundeswehr war er bereits früher gebräuchlich. Neu ist vor allem seine öffentliche Verwendung als politische Leitvorstellung.

Neitzel schreibt über die sicherheitspolitische Sprache früherer Verteidigungsminister:

„Verteidigungsminister haben in den vergangenen Jahrzehnten die Begriffe ‚Krieg‘ und ‚Kampf‘ gemieden wie der Teufel das Weihwasser.“

Mit Pistorius ändere sich diese öffentliche Sprache. Der Minister spreche wieder vom „Kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen“, wie es zuletzt im Kalten Krieg üblich gewesen sei. Neitzel versteht diese Entwicklung vor dem Hintergrund einer veränderten militärischen Bedrohungslage und der Notwendigkeit, die Bundeswehr wieder auf Landes- und Bündnisverteidigung auszurichten.[11]

Damit ist allerdings noch nicht geklärt, welche gesellschaftliche Wirkung eine solche Sprache entfaltet.

Genau hier setzt eine andere, ausdrücklich sprachkritische Perspektive an. Der Konfliktforscher und interkulturelle Trainer Leo Ensel, dessen Arbeitsschwerpunkte im postsowjetischen Raum sowie in Mittel- und Osteuropa liegen, veröffentlicht auf den NachDenkSeiten seit 2025 die fortlaufende Reihe Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit.

Ensel untersucht darin Begriffe, Formulierungen und sprachliche Bilder aus Politik und Medien, die nach seiner Auffassung militärische Aufrüstung normalisieren, ihre Folgen verharmlosen oder die gesellschaftliche Gewöhnung an Kriegsvorbereitungen fördern. Seine Beiträge sind bewusst polemisch und sprachkritisch angelegt. Sie fragen danach, wie politische Sprache Wahrnehmungen verändert und welche Vorstellungen durch bestimmte Begriffe selbstverständlich erscheinen können.[12]

Die beiden Zugänge unterscheiden sich deutlich: Neitzel untersucht den Begriff vor allem aus militärhistorischer und sicherheitspolitischer Perspektive. Ensel interessiert sich für seine gesellschaftliche und kommunikative Funktion. Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven machen deutlich, dass es nicht genügt, lediglich die erklärte Absicht des Verteidigungsministers zu betrachten.

Zu untersuchen ist auch, wie sich mit dem Begriff „Kriegstüchtigkeit“ die öffentliche Wahrnehmung dessen verändert, was politisch notwendig, wirtschaftlich sinnvoll und gesellschaftlich zumutbar erscheint.

Darin liegt seine weiterreichende politische Bedeutung: Die Möglichkeit eines Krieges wird zu einem Maßstab, an dem militärische, wirtschaftliche und zunehmend auch zivile Entscheidungen ausgerichtet werden.

Eine kritische Auseinandersetzung muss deshalb beides untersuchen: die erklärte Absicht, durch Abschreckung einen Krieg zu verhindern, und die tatsächlichen Veränderungen, die mit der Vorbereitung auf einen möglichen Krieg verbunden sind.

Wenn die Fähigkeit, Krieg zu führen, zum politischen Organisationsprinzip wird – wie verändern sich dann Wirtschaft, Staat, Gesellschaft und unser Verständnis von Frieden?


Anmerkungen und Belege

[1] Boris Pistorius verwendete den Begriff „Kriegstüchtigkeit“ am 29. Oktober 2023 in der ZDF-Sendung Berlin direkt. In seiner Rede vor dem Bundestag am 5. Juni 2024 forderte er, Deutschland müsse bis 2029 kriegstüchtig werden. Zur Einordnung siehe auch Sönke Neitzel (2024).
→ Sönke Neitzel: Kriegstüchtig? (bpb)
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[2] Die Verteidigungspolitischen Richtlinien von 2023 stellen die Landes- und Bündnisverteidigung in den Mittelpunkt und verbinden militärische Handlungsfähigkeit mit gesamtstaatlicher Verteidigungsvorsorge.
→ Bundesministerium der Verteidigung: Verteidigungspolitische Richtlinien 2023
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[3] In seiner Rede zum Verteidigungshaushalt 2026 bezifferte Pistorius die im Regierungsentwurf vorgesehenen Mittel einschließlich des Sondervermögens auf rund 108 Milliarden Euro. Die Zahl bezeichnet die damalige Haushaltsplanung, nicht automatisch die tatsächlich abgeflossenen Ausgaben.
→ Bundesregierung: Pistorius zum Haushaltsgesetz 2026
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[4] Die Bundesregierung erläutert die 2026 wirksam gewordenen Regelungen zur Beschleunigung militärischer Beschaffung und Planung. Sie betreffen unter anderem Vergabeverfahren für Waffensysteme und Munition.
→ Bundesregierung: Gesetzliche Neuregelungen im März 2026
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[5] Das neue Wehrdienstgesetz gilt seit Januar 2026. Die verpflichtende Beantwortung des Fragebogens betrifft Männer; die verpflichtende Musterung der Männer des Jahrgangs 2008 beginnt nach der gesetzlichen Planung im Juli 2027. Eine Bedarfswehrpflicht erfordert ein zusätzliches Gesetz.
→ Bundesregierung: Der neue Wehrdienst
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[6] Am 1. Juli 2026 beschloss die Bundesregierung den Entwurf eines Bundeswehr-Infrastrukturbeschleunigungsgesetzes. Der Entwurf betrifft unter anderem Kasernen, Depots, Übungsanlagen und Verkehrsverbindungen sowie Änderungen an Planungs- und Genehmigungsverfahren.
→ Bundesregierung: Militärische Infrastruktur schneller ausbauen
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[7] Die Bundeswehr beschreibt den Operationsplan Deutschland als militärischen Anteil der Gesamtverteidigung. Die Planungen umfassen die Unterstützung alliierter Streitkräfte und die Zusammenarbeit mit zivilen Partnern. Die genannten Truppen- und Fahrzeugzahlen sind Planungsgrößen für den Bündnisfall.
→ Bundeswehr: Gesamtverteidigung und Operationsplan Deutschland
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[8] Die Bundeswehr unterscheidet zwischen dem militärischen Operationsplan Deutschland und den eigenständigen Aufgaben ziviler Verteidigung. Übungen wie „Red Storm Bravo“ erproben die Zusammenarbeit mit Behörden, Rettungsorganisationen und Unternehmen.
→ Bundeswehr: Übung Red Storm Bravo
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[9] Die Verbindung zwischen staatlicher Rüstungsnachfrage und industrieller Produktionsplanung lässt sich unter anderem an den Diskussionen um den Standort Volkswagen Osnabrück untersuchen. Dort wurden 2026 Eckpunkte für eine mögliche Weiterentwicklung des Standorts im Bereich Sicherheits- und Verteidigungslösungen vereinbart. Die geplante Transformation ist nicht mit ihrer vollständigen Umsetzung gleichzusetzen.
→ Volkswagen Group: Zukunft des Standorts Osnabrück
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[10] Das Operative Führungskommando bündelt zentrale militärische Führungsaufgaben und koordiniert die deutsche Unterstützung für NATO-Truppen. Die Bundeswehr beschreibt außerdem die dauerhafte Stationierung einer deutschen Brigade in Litauen als Teil der Neuausrichtung auf Landes- und Bündnisverteidigung.
→ Bundeswehr: Operatives Führungskommando
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[11] Sönke Neitzel: „Kriegstüchtig? Zur Zeitenwende in Politik, Gesellschaft und Truppe“, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Nr. 47–48/2024, 15. November 2024. Neitzel untersucht die Geschichte des Begriffs, seine Verwendung innerhalb der Bundeswehr und den Wandel der öffentlichen sicherheitspolitischen Sprache. Das Zitat stammt aus dem einleitenden Abschnitt.
→ Sönke Neitzel: Kriegstüchtig? (vollständiger Beitrag)
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[12] Leo Ensel: Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit, fortlaufende Beitragsreihe auf den NachDenkSeiten. Ensel ist Konfliktforscher und interkultureller Trainer mit Schwerpunkt „Postsowjetischer Raum und Mittel-/Ost-Europa“. Die Reihe untersucht aus sprachkritischer Perspektive Formulierungen aus Politik, Medien und öffentlicher Kommunikation, die Ensel als verharmlosend, normalisierend oder legitimierend im Zusammenhang mit Aufrüstung und Kriegsvorbereitung interpretiert.
→ Leo Ensel: Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit – gesamte Beitragsreihe
→ NachDenkSeiten: Autorenseite Leo Ensel
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