Schlagwörter: Hegemonie

„Das können wir uns nicht mehr leisten“ – wie Zustimmung organisiert wird

„Das können wir uns nicht mehr leisten“ – wie Zustimmung organisiert wird

Wie werden politische Entscheidungen zu scheinbaren Sachzwängen? Am Beispiel der Sozialstaatsdebatte untersucht dieser Arbeitsbereich das Zusammenspiel von Politik, Thinktanks und Medien. Konkrete Analysen zeigen, wie Deutungsrahmen Zustimmung organisieren, Interessen verdecken und Alternativen ausgrenzen – und wo Alltagserfahrungen und Gegenpositionen diese kulturelle Hegemonie aufbrechen.

Kulturelle Bildung als Prozess gesellschaftlicher Weltaneignung

Kulturelle Bildung ist mehr als die Begegnung mit Kunst oder die Förderung kreativer Fähigkeiten. Sie bezeichnet einen offenen Prozess, in dem Menschen ihre Wahrnehmungen und Erfahrungen kulturell verarbeiten, gesellschaftliche Deutungsmuster kritisch hinterfragen und eigene Ausdrucks- und Handlungsmöglichkeiten entwickeln. So entsteht kulturelle Kompetenz im Zusammenhang gesellschaftlicher Bildung und Praxis.

Kulturelle Kompetenz

Kulturelle Kompetenz

Annotation: Kulturelle Kompetenz bezeichnet die Fähigkeit, gesellschaftlich hervorgebrachte Formen der Wahrnehmung, Erfahrungsverarbeitung und Bedeutungsproduktion zu verstehen und kritisch zu reflektieren. Sie erschließt Kultur als Grundlage individueller und kollektiver Orientierung, als Feld gesellschaftlicher Hegemonie und als Möglichkeit, Wirklichkeit anders zu denken und zu gestalten.