Kategorie: Kapitalismus

Strukturtheoretisch-empirisches Modell der faschistischen Krisenlösung

Strukturtheoretisch-empirisches Modell der faschistischen Krisenlösung

Der Beitrag stellt ein Analysemodell zum Faschismus als spezifische Form kapitalistischer Krisenbewältigung vor: Er entsteht aus der Verschränkung struktureller Instabilität und akteursgebundener Machtentscheidungen. Faschistische Herrschaft erscheint so als autoritäre Reorganisation gesellschaftlicher Kräfteverhältnisse.

Kapitalismus im 20. Jahrhundert

Kapitalismus im 20. Jahrhundert Warum wir vom Kapitalismus sprechen (müssen) Die Bedeutung des Marxismus für Kapitalismusanalyse und -kritik Kapitalismus – ein global vernetztes Weltsystem Der deutsche Weg in den Kapitalismus Zum Verhältnis von Politik und Ökonomie im Kapitalismus Klassengesellschaft im...

Arbeit als Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur

Arbeit = materieller Austausch mit der Natur, gesellschaftlich bestimmt und veränderbar Marx betrachtet Arbeit nicht nur als ökonomische Tätigkeit, sondern als materiellen Austausch zwischen Mensch und Natur. Der Mensch entnimmt der Natur Rohstoffe, verarbeitet sie durch Arbeit und gibt Abfallprodukte...

Kapitalismus – ein global vernetztes Weltsystem

Der Beitrag zeigt Kapitalismus als historisch gewachsenes, global verflochtenes System ohne lineare Entwicklungswege. Regionale Rollen – von Plantagenarbeit bis Finanzzentren – sind funktional verknüpft. Krisen erscheinen nicht als Ausnahme, sondern als strukturelles Prinzip.

Ein anderer Blick auf die amerikanische Außenpolitik seit 1945

Der Text zeichnet ein Gegen‑Narrativ zur gängigen Darstellung US‑amerikanischer Außenpolitik. Er betont strukturelle Interessen statt moralischer Rhetorik, zeigt Mechanismen von Deutungsmacht und kritisiert die Ausblendung alternativer Perspektiven im öffentlichen Diskurs.

Ökonomie, Hegemonie und Zustimmung im Nationalsozialismus

Der Text analysiert den Nationalsozialismus aus materialistischer Perspektive als Einheit von Ökonomie, politischer Gewalt und kultureller Hegemonie. Besonderes Augenmerk gilt dem Film als Massenmedium, das durch Ästhetik und Unterhaltung Zustimmung erzeugte, soziale Widersprüche verdeckte und Herrschaft normalisierte.

Warum sprechen wir von Faschismus und nicht von Nationalsozialismus?

Weil wir den Faschismus als eine Form der Macht- und Herrschaftsausübung im Kapitalismus begreifen. Daraus folgt, dass es notwendig ist, nicht nur die zwölf Jahre der faschistischen Herrschaft zu betrachten, sondern auch deren gesellschaftliche und politische Voraussetzungen sowie die Kontinuitäten danach.

Nicht zuletzt vermeiden wir bewusst die Übernahme der ideologischen Selbstbezeichnung der Faschisten. Dieser Aspekt ist auch in der aktuellen Diskussion relevant, in der nicht wenige politische Akteure versuchen, eine Nähe oder gar Gleichsetzung von Faschismus und Sozialismus zu suggerieren.

Klassengesellschaft im Kapitalismus

Klassengesellschaft im Kapitalismus

Klassen, Milieus und die Sichtbarkeit von Herrschaft Detlef Endeward (03/2026) Der Begriff der „Klasse“ gehört zu den zentralen analytischen Werkzeugen der Sozialwissenschaften. Zugleich ist er umkämpft, weil sich an ihm entscheidet, ob gesellschaftliche Ungleichheit als strukturierter Herrschaftszusammenhang oder als bloße...

Was ökonomische Kompetenz verschweigt, wenn sie den Kapitalismus verschweigt

Warum ökonomische Bildung Macht-, Eigentums- und Herrschaftsverhältnisse thematisieren muss Detlef Endeward (01/2026) Ökonomische Kompetenz bedeutet mehr als das Beherrschen von Fachbegriffen oder das Rechnen mit Modellen. Sie umfasst die Fähigkeit, wirtschaftliche Prozesse zu verstehen, zu bewerten und in ihren gesellschaftlichen...