Schlagwörter: Kulturelle Bildung
Aktive Film- und Videoarbeit macht kulturelle und mediale Gestaltung praktisch erfahrbar. Wer selbst filmt, wählt aus, gestaltet und erzeugt Bedeutungen. Im Zusammenspiel von Wahrnehmung, Erfahrung, Produktion, Öffentlichkeit und Reflexion wird Filmpraxis zu einem besonderen Feld kultureller und demokratischer Bildung.
Kulturelle Kompetenz bezeichnet die Fähigkeit, kulturelle Ausdrucksformen als gesellschaftlich und historisch hervorgebrachte Formen der Wahrnehmung, Erfahrungsverarbeitung und Bedeutungsproduktion zu verstehen, ihre ästhetischen, medialen und hegemonialen Strukturen kritisch zu reflektieren, unterschiedliche und widersprüchliche Deutungen auszuhalten und durch eigene kulturelle Praxis an gesellschaftlichen Verständigungs- und Gestaltungsprozessen teilzunehmen.