Verletzungen, Verluste, Erfahrungen
Generationen im Konflikt
Bettina Greffrath (1993)
Das Beispiel: WEGE IM ZWIELICHT (B, 1948)
Das Bild zeigt einen Mann mittleren Alters von vorn (sozusagen dem Betrachter gegenüber). Er trägt einen Anzug und einen Hut, unter dem man eine (zur Hälfte blinde) Brille ahnt. Ihm gegenüber, von hinten gezeichnet, steht ein jüngerer Mann mit langem lockerem Haar, in formlosem Hemd und Hose. Das Bild vermittelt das Gefühl, hier handelt es sich um eine Konfrontation, um ein Duell zwischen zwei sehr ungleichen Kontrahenten.
Mit diesem gezeichneten Bild warb der Verleih 1948 für den Film WEGE IM ZWIELICHT[1] (britische Lizenz; Regie: Gustav Fröhlich; Uraufführung: 9.4.1948). Durch eine Überblendung von den Titelbildern führt der Film den älteren der beiden Männer ein. Zu sehen ist er in einer düsteren Umgebung, auf dem Bahnhof von Hannover: Otto Lukas, gespielt von Gustav Fröhlich, Frauenheld-Typ des deutschen Unterhaltungsfilmes, tupft sich eine für den Kinozuschauer zunächst unsichtbare – noch nicht verheilte (!) – Wunde mit einem Tuch. Die Inhaltsangabe des Schorchtfilm-Verleihs kennzeichnet Lukas als Person in seinem Verhältnis zu den jungen Leuten, die er kurze Zeit später in den Ort holen wird, in dem er Bürgermeister ist:
„Auch er war im Kriege, er ist schwer gezeichnet wiedergekehrt und versteht die Jungens in ihrer Not und ihrem Trotz. Und er gibt ihnen eine Chance – allen Forderungen des Gesetzes zum Trotz.“[2]
Bürgermeister Lucas will den Jungen, die („unschuldig“) von der Polizei verfolgt werden, helfen. Er versucht, ihnen auch die Erfahrung sinnhafter Arbeit zu vermitteln. Sie sollen eine zerstörte Brücke wieder aufbauen. Doch zunächst kommt es zwischen Stefan (Benno Sterzenbach), dem ältesten und intellektuell wirkenden unter den Jungen (er wollte Bauingenieur werden) und Otto Lukas zum verbalen Show-down.
Bereits ein zeitgenössischer Kritiker empfand „die Dialoge konstruiert, die Anklage der jungen Leute papiern“[3]. Auf mich wirken sie tatsächlich – zumindest was den Part des Stefan anbelangt – wie auswendiggelernt. Die Reaktionen des Bürgermeisters werden in ihrer geradezu sinnentleerten Abstraktheit von einem der Jugendlichen, Peter (Gert Schäfer), am Ende des im Folgenden wiedergegebenen Dialogs m. E. zutreffend kommentiert:
„(Stefan, aggressiv) Ich meine, haben Sie sonst einen praktischen Rat zur Hand, so wie in Euren Zeitungen?
(Lukas) Was heißt denn das ‚Ihr‘ und ‚Eure‘?
(Stefan) ‚Ihr‘, das seid Ihr, die Älteren. Ihr solltet lieber schweigen und zurückdenken und nachdenken.
(Lukas) Über was?
(Stefan) Sehen Sie mal, uns beide! Sie sind älter, ich weiß nicht, wie alt Sie sind, aber Sie gehören mit zu denen, die sehenden Auges den Karren in den Dreck gefahren haben. Wir konnten das damals ja nicht wissen, wir waren ja kleine Jungs! Und was ist nun? Sie sitzen schon wieder in Ihrem Amt. Bürgermeister! Passen auf Ordnung auf. Und ich, wir?! Wir können verfaulen, kein Start, kein Ziel, Ausschuss! Gleich zu Anfang verbraucht.
(Lukas) Sie sehen das alles viel zu primitiv.
(Stefan) Aber deutlich.
(Lukas) Stefan Kolb, Irrtümer werden gebüßt.
(Stefan) So!? Irrtümer, die ich nicht begangen habe?
(Lukas) Was hat das für’n Zweck? Jetzt rade zu brechen? Auszuknobeln, wer die eigentliche Schuld hat?! Wir müssen neu anfangen. Alle! Wer nicht anfängt, wird nicht fertig, Kolb!
(Peter) Achtung: Jetzt kommt’s! Die Kalenderverse kenn ich: irgendetwas tun – – ob man nichts gelernt hätte – – Arme gebrauchen – – mit Schippe und Spaten – – usw. Frisch zugepackt, fanget an, rätätätäääää!“[4]
Der weitere Handlungsverlauf setzt jedoch Peter und damit zugleich seine Kritik deutlich ins Unrecht. Peter erscheint haltlos und leicht amoralisch, nicht ohne „guten Kern“, aber doch leichtsinnig und -lebig. Er wird sich als Einziger am Ende des Films seiner Verhaftung entziehen (weil er so einiges „auf dem Kerbholz“ hat).
Stefan, der aggressive Ankläger dieser Szene, entscheidet sich bereits Minuten später dafür, die Brücke zu bauen. Er bestätigt damit indirekt Lukas’ Position: Der Neuanfang scheint drängender, notwendiger als das Nachdenken über Verantwortung und Schuld für die Ereignisse und Taten im Dritten Reich. Lukas wehrt sich nicht nur, in irgendein Kollektiv („Ihr“) eingeschlossen zu werden. Er formuliert es absolut: In dieser Situation sei die Suche nach den „eigentlich“ Schuldigen sinnlos.
Indirekt und auf doppelbödige Weise bestätigt wird diese Haltung, die Abwehr von Vergangenheit und der Versuch eines quasi voraussetzungslosen Neubeginns, auch durch den weiteren Verlauf der Handlung. Sarkastisch kommentiert der oben zitierte Kritiker diese Wendung:
„Bis zu diesem Punkt hat der Zuschauer noch Hoffnung auf eine erträgliche Story, (…). Nun aber tritt ‚das Weib‘ ins Bild… um das einer der jungen Burschen und der kriegsversehrte Bürgermeister rivalisieren.“[5]
Die Inhaltsangabe des Schorchtfilm-Verleihs formuliert dagegen milde-rücksichtsvoll:
„Der junge Bürgermeister riskiert alles, als er die Jungens schützt. Seine Position, sein Ansehen bei den Leuten. Aber dieses Wagnis verlangt noch mehr von ihm, er muss auch opfern. Er hat einen guten Kameraden, ein Mädchen, das wie er in dieses Dorf verschlagen wurde und als Assistentin bei dem Dorfarzt arbeitet. Um dieses Mädchen wirbt der Mann in scheuer Behutsamkeit, wobei ihm seine Kriegsverletzungen noch größere Zurückhaltung zu gebieten scheinen. Und er kann es nicht verhindern, dass zwischen dem Mädchen und dem Ältesten der Jungens eine große leidenschaftliche Liebe ersteht, die noch von seiner eigenen Lauterkeit, die die jungen Menschen nicht kränken wollen, überschattet wird.“[6]
Sieht man den Film, so kann mindestens auf der Seite des jungen Mannes von dieser angeblichen Rücksichtnahme kaum die Rede sein. Stefan scheut sich nicht, mit allen möglichen Tricks, ein Rendez-vous von Edith zu ertrotzen. Als sich Edith Siems (Johanna Lepski), die Frau, um die es geht, offenbar für den kriegsversehrten Lukas entschieden hat, sagt Stefan Lukas (der ihm immerhin gerade ein Stipendium für die Bauhochschule vermittelt hat) mit aller Brutalität seine Meinung:
„(Stefan) (…): Das Mädel hat Sie gewählt, aber nicht freiwillig!
(Lucas) So? Niemand und nichts zwingt sie dazu.
(Stefan) Doch, etwas zwingt sie dazu.
(Lucas) Das wäre?
(Stefan) Mitleid, Herr Lucas. Ja, Mitleid, nichts anderes als Mitleid. Sie hat vielleicht Recht, Sie verdienen sie vielleicht viel mehr als ich. Wer bin ich denn schon? Aber trotzdem, wenn ich wollte und wenn ich auf der Stelle hinginge und sagte: Edith, belüg Dich nicht selber!
(Lucas) Was gibt Ihnen das Recht, so zu reden?
(Stefan) Als Verlierer nehm ich mir das Recht, Herr Lukas. Wenn ich sagen würde: Komm mit Mädel, es wird verdammt schwer werden, bis ich Boden unter den Füßen habe, aber ich hab Dich lieb – sie würde kommen, ganz bestimmt würde sie. Sie wartet ja bloß darauf, das weiß ich, das fühl ich.
(Lucas) Schweigen Sie!
(Stefan) Ja, es ist hart, aber es ist die Wahrheit. Als Sie neulich nachts dazukamen, im Garten drüben, da hatte ich ihr alles gesagt. Da hatte ich sie gerade geküsst. Und sie hat sich nicht gewehrt.“[7]
Otto Lucas schlägt Stefan nieder, dabei fällt seine Brille herunter. Das Bild zeigt Stefans entsetztes Gesicht beim Anblick von Lucas’ zerstörtem Auge. Später wird Otto Lukas verzichten. Bei einem letzten Zusammentreffen mit Edith Siems beruhigt er ihr schlechtes Gewissen mit einer Lüge: Man habe die Adresse seiner verschollenen – in Wahrheit toten – Frau ermittelt. „Selbstverständlich“ will dieser Mann kein Mitleid.
Otto Lukas gehört zur kleineren Gruppe der Männer mittleren Alters in den untersuchten Filmen (der Darsteller Gustav Fröhlich war zur Zeit der Produktion 45 Jahre alt). Es dominieren Kinder und Jugendliche unter den männlichen Figuren, die Generation bis etwa 30 Jahre.
Interessanterweise konnte man sich in der Inhaltsangabe des Verleihs nicht zu einer eindeutigen Kennzeichnung dieser Figur durchringen. Diese bezeichnet ihn einmal als „ein Älterer“ und einmal als „der junge Bürgermeister“. In seiner eindeutigen Liebeserklärung an Edith Siems kennzeichnet Lucas sich im Film so:
„Ich sehe Sie doch seit Monaten genau so solo hier herumkrebsen, wie ich das tue. Ja, Fräulein Siems, allzuviel hab ich nicht zu bieten. Das ist vielleicht zeitgemäß. Ein Mannsbild in den besten Jahren, allerdings etwas beschädigt, dafür ein großes Vermögen an Optimismus und vielleicht in der Zukunft eine kleine eigene Wohnung. Ja, und das Wichtigste: ich hab Sie wirklich sehr, sehr gern, Fräulein Siems! Bitte, Sie brauchen nicht gleich zu antworten.“[8]
Edith antwortet zwar etwas steif, aber durchaus nicht ohne Gefühl, wenn auch (wie es in der Inhaltsangabe heißt) als „guter Kamerad“: „Ich hab Dich auch sehr gern.“
Diese Szene liegt unmittelbar vor dem ersten Zusammentreffen von Lukas und der Gruppe um Stefan. Was zieht Edith später jedoch an dem noch sehr jungenhaften und zugleich aggressiv-verbitterten Stefan an? Zwei kurze Ausschnitte aus einem Gespräch zwischen Stefan und Edith bauen hier die innere Begründung der sehr plötzlich und dann mit Rücksicht auf Lucas noch einmal verzögert eintretenden Hinwendung zu Stefan auf:
„(1. Ausschnitt – das Gespräch findet nachts im Garten um Ediths Haus statt.)
(Stefan) (…) Wir sind keine Verbrecher, unser Pech ist bloß, dass wir am Leben geblieben sind.
(Edith) Mein Gott, wie alt sind Sie eigentlich?
(Stefan) 27 und nichts für die Unsterblichkeit getan!
(Edith) Ja, warum tun Sie denn dann jetzt nichts? Sie können doch nicht immer so weiterleben und warten, was kommt oder nicht kommt, bis es zu spät ist. Nehmen Sie sich ein Beispiel an Lukas! Wenn Sie denken, wie’s dem reingehagelt hat! Aber tut der nicht sein Teil, unermüdlich?
(Stefan) Der hat ja auch jemand, der ist nicht allein!
(Edith) Sind Sie ein Mann oder sind Sie ein Kind?
(Stefan) Kind mit Stoppelbart!“[9]
Dazwischen geschnitten ist eine Sequenz, die Lucas beim Arzt zeigt, der seine Gesichtsverletzung behandelt. Der Arzt sagt: „In 10 Tagen bietest Du wieder einen erträglichen Anblick für Frauenzimmer, wenigstens im Gesicht.“ Über die Schwere von Lucas’ sonstigen Verletzungen wird der Zuschauer nicht informiert, sein schleppender Gang und diese Andeutung lassen jedoch Ahnungen und Phantasien zu.
- Ausschnitt:
„(Stefan) Ich habe oft darüber nachgedacht, so’n Leben (im Dialogprotokoll ausgelassen: ‚bloß mit Männern und so‘) das kann bestimmt schön werden, aber was ich seit der Schule hinter mir habe, das war ein Bunkerleben, seelisch und körperlich und dann kam das große Nachhausegehen – – (ausgelassen: ‚Und da war das wirkliche Leben – kein schönes, aber doch…‘ Undeutlich, etwa: Man läuft drin ’rum (deutlich:) wie ein Fremder. Man spricht die Sprache nicht.) – – Man könnte heulen, wenn man sieht, was man verloren hat!
(Stefan ist während dieser Worte aufgestanden und hat sich damit von der einzigen Lichtquelle dieser Szene, einer Tischlampe, entfernt. Er läuft im Halbdunkel hin und her.)
(Edith) Wenn alle so denken wie Sie, dann werden wir ewig im Unglück bleiben.
(Stefan) Sie könnten mir helfen.
(Edith, steht auf und geht zu Stefan. Sie fasst ihn an den Armen, später auf die Schultern.) Was kann ich tun, wenn Sie mutlos und verzweifelt sind? (Die beiden stehen sich jetzt ganz nah gegenüber, die Kamera erfasst sie in einer halbnahen bis nahen – für Liebesszenen typischen – Einstellung, die Musik steigert sich, gefühlsschwere Streicher.)
(Stefan) Ich brauche einen Menschen, verstehen Sie nicht? Dann habe ich wieder Kraft. Ich brauche Sie. Ich weiß, dass alles gut werden kann, wenn Sie bei mir bleiben. Seit dem ersten Tag weiß ich das.
(Edith) Sie sind wirklich noch ein großer Junge, Stefan Kolb!
(Stefan reißt Edith an sich und küsst sie heftig. – Großaufnahme – Edith erwidert den Kuss. Lucas kommt hinzu.)“[10]
Kurz nach dieser Sequenz sehen wir, wie Edith, erregt auf Lucas’ schleppenden Gang lauschend, ihre Koffer packt. Lucas erklärt ihr, er wolle sie mitnehmen[11], auch wenn er noch nicht wisse, ob seine Frau wiederkomme, er liebe sie, alles andere sei „Vergangenheit, unvergessene Vergangenheit“. Daraufhin bleibt Edith.
Später trifft die Dreiergruppe noch einmal zusammen (Stefan; Edith und Lucas Arm in Arm, sie wollen ausgehen). Auf Ediths Bitte an Stefan, er solle sie doch nicht mehr nachts aufsuchen, das habe keinen Zweck, und die Leute redeten schon, reagiert Stefan verbittert. Das hätte er sich ja denken können, dass sie einen solchen „gesetzten Herren“ so einem schwarzen Schaf, wie er es sei, vorziehe. Stefans Haltung, seine zittrige Stimme, seine ruhelosen Bewegungen bei diesen Sätzen, vermitteln zusammen mit der Aufgeregtheit und seiner rücksichtslosen Härte in der oben beschriebenen Auseinandersetzung mit Lucas das Gefühl: Hier verliert einer den berühmten „letzten Strohhalm“, an den er sein Leben gehängt hat.
Bei Edith haben gerade diese Signale gewirkt. Ihre Entscheidung für einen dieser Männer, wie sie auch fällt, ist in jedem Fall eine für einen Bedürftigen. Doch wählt sie nicht den Tüchtigen, Tatkräftigen, der ihr sagt: „Ich liebe dich.“ Edith hängt an dem, der sagt: „Hilf mir, ich bin krank, ich brauche dich.“ Sie hängt an dem, der ihr mit Worten, Gesten, Handlungen zeigt – wenn du mir hilfst, kann dieses Leiden heilen, ich kann wieder stark und gesund werden, mich entwickeln und wachsen. Von der in der Inhaltsangabe beschworenen „leidenschaftlichen Liebe“ ist im Film, sehen wir von der einen Kussszene ab, nichts zu sehen und zu spüren. Hier geht es für die Frau um die Entscheidung für den, der mehr ihrer mütterlichen Liebe bedarf, und für die Männer darum, einen Lebenssinn und eine Stütze zu gewinnen.
Die junge Frau ist eine Krankenschwester[12]. Mehrmals sehen wir sie Lucas’ Wunde abtupfen. Sie entscheidet sich bewusst für den Unreifen, der sein Leben in der Nachkriegszeit allein nicht zu bewältigen vermag. Edith stellt ihre Stärke und Souveränität in den Dienst des seelisch Verletzten.[13]
Anmerkungen
[1] Titelseite des Werbeprospekts der Schorchtfilm, DIF.
[2] Materialsammlung DIF.
[3] Die Neue Zeitung, zitiert aus einer Zusammenstellung verschiedener Kritikenausschnitte in TD, 10.9.1948/DIF.
[4] Dialogprotokoll der Produktionsfirma Junge Film-Union, Rolf Meyer. Aus: Nachlass der Junge Film Union, a. a. O., S. 13, Dialognummern hier weggelassen (3. Akt, Nr. 32–42), Ergänzungen in Klammern, Anpassungen der Orthographie von mir.
[5] TD, 10.9.1948. Genaue Angabe, s. Anmerkung 3.
[6] DIF; Orthographie wie im Original.
[7] Dialogprotokoll, a. a. O., S. 30 f., 5. Akt, Nr. 15–23, Orthographie wie im Original, lediglich die Maschinenschrift-Doppel-„s“ wurden als „ß“ wiedergegeben.
[8] Dialogprotokoll, a. a. O., S. 10, 2. Akt, Nr. 62.
[9] Dialogprotokoll, S. 21 f., 3. Akt, Nr. 221–228.
[10] Dialogprotokoll, a. a. O., Ergänzungen nach eigenem Filmprotokoll (Videokopie) in Klammern.
[11] … in die Stadt, in der er seinen Verlag wiedereröffnen wolle …
[12] … in diesem Film auch beruflich.
[13] … wie am Anfang unserer Untersuchungsperiode Susanne Wallner in DIE MÖRDER SIND UNTER UNS. Erst 1949 in DIE NACHTWACHE sehen wir in der von Luise Ullrich gespielten Cornelie eine starke Frauenfigur, der dieser „Dienst am bedürftigen, hilflosen Mann“ verweigert wird: Pastor Heger findet selbst seinen Frieden in seiner Beziehung zu Gott und in seinem eigenen pflegenden und heilenden Dienst am Menschen.
Verletzungen, Verluste, Erfahrungen: Generationen im Konflikt
Gestörte Idyllen: Ehe und Familie
