Wege aus dem Chaos


Die Luftangriffe auf Hannover

Als die alliierten Truppen Hannover besetzten, waren große Teile des Stadtgebiets durch den Luftkrieg zerstört, besonders die Innenstadt, die Südstadt, die Nordstadt und großeTeile der List.


Die zerstörte Stadt

Aber die Phantasie war noch nicht mächtig genug gewesen, um sich ein Bild der fast völlig ausradierten Innenstadt vorzustellen. Es gibt verschiedene Städte, die trotz schwerster Zerstörung noch einen Rest ihres Gesichtes bewahrt haben, wo ausgebrannte Ruinen wie eine Totenmaske das bekannte Straßenbild wiedergeben. Hier in Hannover war aber auch davon nichts zu spüren.


Wohnungsnot

Infolge der Bombenzerstörungen war in Hannover eine große Wohnungsnot entstanden. Der Neue Hannoversche Kurier schrieb darüber: Nichts ist so sehr geeignet, uns über das drückendste aller Probleme, die Wohnungsnot, Klarheit zu verschaffen wie die…


Trümmerräumung

Nach ersten Schätzungen lagen ca. 6 Millionen Kubikmeter Schutt auf den Straßen, Plätzen und Grundstücken. Den AUfrufen zur frewilligen Trümmerbeseitigung folgten in der Anfangszeit nur wenige. 


Wiederaufbau und Rückblick

So wie heute derjenige, der vor den neuen Bauten steht, durch die neuen Straßen geht und überall in der Stadt neue Wohnviertel sieht, sich kaum noch vorstellen kann, daß hier vor wenigen Jahren Schutthalden, Ruinen oder enttrümmerte leere Flächen waren. Ein Wunder? Nicht in dem Sinne, daß der Neuaufbau der Stadt in den Schoß gefallen wäre. Aber ein Wunder an Tatkraft, Planung und Zupacken, ein Wunder erstanden aus entschlossener Arbeit und dem Willen, der Stadt wieder ein Gesicht zu geben.


Über Rudolf Hillebrecht

In den 50er Jahren galt Hannovers Baupolitik international als beispielhaft, insbesondere wegen des autofreundlichen Straßenausbaus wurde von dem „Wunder von Hannover“ gesprochen. Wegweiser damals war der Stadtbaurat Rudolf Hillebrecht.


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