Die Weimarer Republik

Die Weimarer Republik

In diesem Themenbereich werden Filme behandelt, die für das soziale und politische Klima sowie die kulturelle Entwicklung in der Weimarer Republik aufschlussreich sind, darunter auch Filme, die aus der Weimarer Republik in ihrem historischen Kontext auf den Ersten Weltkrieg zurückblicken.

Gegenwärtig sind vor allem Filme zum Thema Die Weimarer Gesellschaft und der Krieg: Umkämpfte Erinnerungen aufbereitet worden und der Verein „Neue Wege des Lernens“ hat eine interaktives Bildungspaket zum Filmregisseur F. W. Murnau erstellt.

Zu den anderen Themen  gibt es erste Vorarbeiten.


Die historischen Themen


Kultur und Gesellschaft in der Weimarer Republik

Ausgehend von zeitgenössischen Filmen soll hier versucht werden, über deren Bilder einen differenzierten Blick auf Kultur und Gesellschaft diese Jahre zu werfen 

Wochenend und schöner Schein – Freizeit und Massenkultur in den 20er Jahren

In den Bereichen Arbeit und Beruf, Wohnen, Freizeit und städtischer Raum setzten sich seit Ende des 19. Jahrhun­derts, besonders verstärkt aufgrund der politischen Veränderungen nach dem Ersten Weltkrieg, strukturelle Veränderungen durch. Die alltägliche Lebensweise der Menschen wurde mehr denn je vom kapitalistischen Marktmechanismus bestimmt. Diese Entwicklung vollzog sich aber keineswegs einheitlich. Eine hochkommerzialisierte Kultur-, Freizeit- und Verkehrsindustrie durchdrang, überlagerte und verdrängte traditionelle Wahrnehmungsweisen und kulturelle Praxisformen.
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Die Weimarer Gesellschaft und der Krieg

In diesem Bereich soll das politisch-gesellschaftliche Klima im Deutschland vor 1933 anhand ausgewählter Filmbeispiele thematisiert werden, deren Handlung vor dem geschichtlichen Hintergrund des Ersten Weltkrieges bzw. der Weimarer Republik spielt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Auseinandersetzungen um den Film „Im Westen nichts Neues“.

Die ausgewählten Filme können für den Geschichtsunterricht zugleich Quelle und Darstellung sein: Filme als beabsichtigte bzw. unbeabsichtigte Überlieferung von kollektiven Befindlichkeiten und politischen Überzeugungen – hier der Gesellschaft in der Endphase der Weimarer Republik – sowie Darstellungen bzw. Konstruktion von geschichtlichen Ereignissen – hier der Erste Weltkrieg.
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Arbeiteralltag am Ende der Weimarer Republik

Filme, die sich kritisch mit der sozialen Wirklichkeit und dem Arbeiteralltag in der Weimarer Republik auseinandersetzten, waren gegenüber dem Massenangebot des Unterhaltungskinos in der Weimarer Zeit zahlenmäßig in der Minderzahl. Das lag zum Einen an den eingeschränkten Produktionsmöglichkeiten, denn im Rahmen der Filmindustrie konnten nur mit großen Schwierigkeiten Filme realisiert werden, die die bestehenden Verhältnisse in Frage stellten.

Aber es gab sie. Vor allem dort, wo es gelungen war, eigene Organisationen zu gründen, war die Chance größer, solche Filme zu schaffen. Gleichwohl dauerte es sehr lange, bis in den Organisationen der Arbeiterbewegung die Bedeutung des Films erkannt und anerkannt wurde.

Einige dieser „proletarischen Filme“ dokumentieren wir hier.

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Das Ende der Weimarer Republik

Wie konnte der Faschismus in Deutschland die Macht übernehmen? Zur Beantwortung dieser Frage reicht der Blick allein auf die politische Späre und das Handeln führender Politiker nicht aus. Man muss sich sowohl mit den sozialen, politischen und vor allem ökonomischen Bedingungen für die faschistische Machtübernahme am Ende der Weimarer Republik beschäftigen.

Die hier ausgewählten Filme – sowohl zeitgenössische wie retrospektive – leisten einen Beitrag zu dieser Auseinandersetzung.

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Politik und Ökonomie: Wer hat die Macht?