I – Filmschaffende aus Niedersachsen

* 29.2.1888 Springe am Deister † 15.1.1977 Berlin

Herbert Georg Albrecht E. Gustav Ihering – häufig auch Jhering -, die theater- und filmkritische Instanz der Weimarer Republik, wächst in Kleinstädten Niedersachsens und Schleswig-Holsteins auf. Er besucht das Gymnasium in Aurich und das Kaiser-Wilhelm-Gymnasium in Hannover. Sein Germanistik-Studium führt ihn nach Berlin, wo er vier Jahre als Dramaturg und Regisseur und später als Kritiker arbeitet. Er fühlt sich dem Theater mehr verbunden als dem Film. So wächst sein Impuls, sich mit dem neuen Medium zu befassen, aus einer als bedrohlich empfundenen Konkurrenzsituation. „Der Film pfuscht ins Theater hinein.“

Dennoch erkennt er bald dessen Ausdrucksmöglichkeiten. Der Film ist für ihn nun eine „Bewegungskunst“, die „durch Gebärdengliederung die Sprache aufhebt“. Den „Rhythmus der Lautlosigkeit“ und den „antinaturalistischen Charakter“ des Stummfilms bewertet er höher als die „reproduzierte Wirklichkeit“ des „sprechenden Films“. Mit seinen Besprechungen des expressionistischen und des sowjetischen Films der zwanziger Jahre setzt er Maßstäbe für die Filmkritik.

Wegen seines ungebrochenen Verhältnisses zu den kulturellen Produkten des Faschismus ist sein Einfluss auf die Kultur der Nachkriegszeit ohne Bedeutung.S.L.

* 8.11.1926 Holzminden

Eberhard Itzenplitz arbeitet seit über vier Jahrzehnten als Film-, Theater- und vor allem als Fernsehspielregisseur und -autor. Seine zahlreichen Inszenierungen sind vielfach preisgekrönt, trotzdem gehört er unverdient „zu denen, die nie als große Medienstars gefeiert werden.“ (Süddeutsche Zeitung)

Der Spross einer brandenburgischen Familie wird in Niedersachsen geboren, wächst in Sachsen auf und macht in Berlin 1943 das Abitur. Nach Krieg und Gefangenschaft in der UdSSR beginnt er 1948 das Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in München und Göttingen, wo er 1953 promoviert. Während des Studiums in Göttingen arbeitet Itzenplitz als Regie-Assistent am Deutschen Theater bei Heinz Hilpert und lernt im dortigen Filmatelier sein Handwerk „richtig von der Pieke auf“.

Sein Interesse gilt dem engagierten und zeitkritischen Film, den er – seiner Zeit weit voraus – ab 1963 für das Fernsehen inszeniert. Nur als bekannteste Beispiele seien hier genannt: DIE DUBROWKRISE (1969, Buch: Wolfgang Menge), BAMBULE (1970, Buch: Ulrike Meinhof) oder DIE NEUEN LEIDEN DES JUNGEN W. (1976, Buch: Ulrich Plenzdorf), der auch im Kino erfolgreich ist.

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