Adelsherrschaft, Imperialismus und Erster Weltkrieg

Adelsherrschaft, Imperialismus und Erster Weltkrieg

In der Gesellschaft des Kaiserreichs waren die Klassengegensätze stark ausgeprägt. Adel und Militär verfügten über eine dominierende Rolle in Staat und Gesellschaft. Im Zusammenhang mit der dynamischen industriellen Entwicklung entwickelten sich aber auch die Klassenwidersprüche. Das Bürgertum forderte, ausgehend von seiner ökonomischen Macht, mehr politische Rechte und eine wachsende Arbeiterklasse forderte politische und soziale Gleichheit. Unter dem Thema „Adel – Bürgertum -Arbeiterklasse“ widmen wir uns den Klassenauseinandersetzung der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

Der Erste Weltkrieg war eines der Ergebnisse imperialistischer Politik der europäischen Großmächte  und war der erste industriell geführte Massenkrieg , der erste „totale“ Krieg der Menschheitsgeschichte. Niemals zuvor kämpften Armeen in solch gigantischen Größenordnungen gegeneinander. Charakteristisch für die Schlachten war nicht nur der enorme personelle und materielle Aufwand, sondern vor allem der äußerst bedenkenlose Umgang mit Menschenleben. Und niemals zuvor war die Zivilbevölkerung so unmittelbar ins Kriegsgeschehen einbezogen. Am Ende befanden sich drei Viertel der Weltbevölkerung im Kriegszustand, mehr als 17 Millionen Menschen starben. „Keine Wege zum Ruhm“ thematisiert das Grauen des Krieges.

Der Erste Weltkrieg erfasste alle Bereiche von Staat, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur – und prägte den weiteren Verlauf der deutschen Geschichte maßgeblich. Er war auslösendes Ereignis für die ihm nachfolgenden Katastrophen.

 


Historische Themen


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Gesellschaft im Kaiserreich

Die Adelsherrschaft erfordert den Untertanen, der willig seine Aufgaben erfüllt und nichts in Frage stellt, der nach oben buckelt und nach unten tritt. Einige der hier ausgewählten Filme entlarven diesen Untertanengeist, anndere erzählen von den Opfern von Ausbeutung und politischer Willkür und vom zunehmenden Aufbegehren der Arbeiterklasse dagegen in Streiks und politischen Manifestationen.

Das Grauen des Krieges

Die hier ausgewählten Filme visualisieren die Schrecken des Krieges an der Front und thematisieren Kriegserfahrungen – auch die in der Heimat – mit all ihren individuellen wie auch gesellschaftlichen Folgen. Zugleich sind sie filmische Stellungnahmen: pazifistische motivierte Antikriegsablehnung oder patriotische Schicksalsergebenheit.

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