Filmwerbung für „Affaire Blum“

Illustrierte Film-Bühne Nr. 348

Dieser Film beruht auf Tatsachen. Die Affaire liegt mehr als 20 Jahre zurück. Das Aufsehen, das sie damals erregte, ging über Deutschlands Grenzen hinaus. Aber in den folgenden Jahren wurde der Justizskandal totgeschwiegen, und nach dem Jahre 1933 wurden Prozeßakten und Dokumente vernichtet um diesen schandfleck der Justiz zu verwischen.

Ein jüdischer Fabrikdirektor in Magdeburg – erheißt im Film Dr. Jakob Blum – wird verdächtigt, seinen Buchhalter ermordet zu haben, der ihn wegen angeblicher Steuerhinterziehungen angezeigt hatte. Der antisemitische Untersuchungsrichter hält hartnäckig an diesem vedracht fest, als sich längst die Spur des wahren Mörders abzeichnet.

Ein Mann namens Gabler ist verhaftet worden, der Schecks aus dem Scheckheft des verschwundenen Buchhalters mit gefälschter Unterschrift in Umlauf gesetzt und eine Uhr aus dessen Besitz bei sich getragen hat.

(…)

Endlich geling es Bonte, die Braut Gablers ausfindig zu machen, die Zeugin der Tat gewesen ist und sie zu einem klaren Geständnis zu bringen. Nun kann auch Gabler nicht mehr leugnen. Er hat mit Hilfe eines fingierten Stellenangebots, in dem ein Kassierer für eine Spar- und Darlehnskasse auf dem Lande gesucht wurde, den Buchhalter in seine Wohnung gelockt und ihn dort ermordet, um sich in den Besitz des Geldes zu setzen, das jener für die im inserat verlangte Kaution bei sich trug.

In die dunklen Hintergründe dieser Affaire, die hart am Justzmord vorbeiging, leuchtet dieser spannungsreiche Film hineien.

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